Mobilegames: Zynga will mit Tiger Woods aus der Krise

Mit Socialgames auf Facebook ist Zynga groß geworden, dann sollten Online-Glücksspiele die Firma retten. Jetzt will sie auf Sport setzen - Deals mit der NFL und mit Tiger Woods stehen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Zynga setzt künftig auf Sportspiele.
Zynga setzt künftig auf Sportspiele. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images News)

Früher war Zynga mit Facebook-Spielen wie Farmville und Cityville erfolgreich - aber den Sprung vom PC auf mobile Geräte wie Smartphones und Tablets hat die Firma bislang nicht im selbsterhofften Umfang geschafft. Jetzt will sie auf Sportspiele setzen. Es gibt eine Zusammenarbeit mit der US-Profiliga NFL, auch ein Deal mit Golf-Superstar Tiger Woods steht.

Ein erstes NFL-Game soll noch 2014 vor dem Start der Saison erhältlich sein. Ein weltweit verfügbares Golfspiel mit Tiger Woods will Zynga im Jahr 2015 vermarkten. Die Pläne, verstärkt auf Online-Glücksspiel zu setzen, sind vorerst gestoppt.

Die Firma könnte ein paar echte Erfolge gebrauchen: Von Mai bis Juni 2014 machte sie einen Verlust von 62,5 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum war der Fehlbetrag mit knapp 16 Millionen Dollar noch viel niedriger. Der Umsatz brach um 33,6 Prozent auf 153,2 Millionen Dollar ein. Für das gesamte Jahr rechnet Zynga jetzt bestenfalls mit einer schwarzen Null statt des bisher in Aussicht gestellten Gewinns.

Investoren schickten die Zynga-Aktie weiter auf Talfahrt. Das Papier, das in den vergangenen drei Monaten schon 18 Prozent eingebüßt hatte, sank nachbörslich um 7,5 Prozent.

Immerhin: Bei der Nutzerzahl gab es aus Firmensicht erste Lichtblicke. Im vergangenen Quartal gab es mit 130 Millionen Nutzern im Monat sechs Prozent mehr Kunden als in dem Vierteljahr davor. Vor einem Jahr hatte Zynga allerdings noch 30 Prozent mehr Nutzer.

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