Mobilebench: Benchmarks für Entwickler und Nutzer von Smartphones

Ein neues Industriegremium will unter dem Namen "Mobilebench" einen Standard für den Test von Smartphones setzen. Zwei verschiedene Tests werden von den Gründungsmitgliedern wie Broadcom und Samsung derzeit entwickelt.

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Funktionen des Mobilebench für Endanwender
Funktionen des Mobilebench für Endanwender (Bild: Mobilebench Consortium)

Am 26. September 2013 fand im chinesischen Shenzhen die erste Tagung des Mobilebench Consortiums statt. Dabei haben die Gründungsmitglieder Broadcom, Huawei, OPPO, Samsung Electronics und Spreadtrum die Entwicklung von zwei Benchmarks beschlossen: Mobilebench und Mobilebench-UX.

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Der erste Test soll nach Fertigstellung auch Endanwendern zugänglich gemacht werden. Er führt übliche Aktionen auf einem Smartphone wie Webbrowsen und das Abspielen von Videos durch und enthält auch eine Prüfung der Akkulaufzeit. Auch einzelne Tests der Geschwindigkeit von Prozessor, Hauptspeicher und Flash-Speicher soll Mobilebench durchführen.

  • Funktionen des Mobilebench...
  • ... und des Mobilebench-UX
  • Automatisiertes Testen
  • Umfangreiche Prüfungen mit Mobilebench-UX
  • Die Roadmap für Konferenzen und Release
  • Das Verhalten der Hardware kann in Echtzeit gemessen werden.
  • Die neuen Tests sollen mehrere Benchmarks ersetzen. (Folien: Mobilebench Consortium)
Die neuen Tests sollen mehrere Benchmarks ersetzen. (Folien: Mobilebench Consortium)

Das zweite Programm, Mobilebench-UX, ist für die Entwickler von Geräten und Apps vorgesehen. Ein PC steuert dabei ein per USB angeschlossenes Smartphone. Neben den Funktionen der anderen Version sind dabei unter anderem auch Messungen zur Bootzeit und zur Kompatibilität mit Standards wie MTP möglich. Auch das Verhalten des Geräts beim Multitasking und beim Aufnehmen von Fotos kann Mobilebench-UX messen, und dabei automatisierte Testergebnisse per E-Mail versenden. Das Programm ist also offenbar für das Testen in professionellen Umgebungen vorgesehen.

Mit diesen zahlreichen Funktionen könnte sich Mobilebench, wenn es denn tatsächlich herstellerneutral auf vielen Plattformen läuft, wohl tatsächlich zum Industriestandard entwickeln. Die Tests vereinen viele der Prüfungen, die heute von mehreren Programmen wie Sunspider, GLBench oder 3DMark durchgeführt werden. Vorteil solcher synthetischer Test ist stets deren Reproduzierbarkeit, sie sind neben Praxistests und persönlichem Eindruck aber nur ein Teil der Bewertung eines Smartphones.

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Zudem bleibt abzusehen, wie viele Hersteller von Geräten und Chips dem Konsortium noch beitreten. Bisher sind mit Samsung Electronics - nicht zu verwechseln mit der Geräteabteilung des Konzerns - und Broadcom immerhin zwei Schwergewichte unter den Herstellern von SoCs vertreten. In der Vergangenheit krankten Benchmark-Gremien wie die Bapco (Sysmark) nach einigen Jahren oft an einem Ungleichgewicht der vertretenen Firmen und deren Interessen.

Wann der Mobilebench allgemein zugänglich sein soll, gibt das Konsortium bisher nicht genau an. Noch 2013 oder Anfang 2014 soll es aber so weit sein.

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