Abo
  • Services:
Anzeige
Selfies könnten künftig Onlinegeschäfte absichern.
Selfies könnten künftig Onlinegeschäfte absichern. (Bild: Charley Gallay/Getty Images for Samsung)

Mobile World Congress: Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Gesicht

Selfies könnten künftig Onlinegeschäfte absichern.
Selfies könnten künftig Onlinegeschäfte absichern. (Bild: Charley Gallay/Getty Images for Samsung)

Mastercard will mobiles Bezahlen mit Selfies absichern. Mit Smartphone und Selbstporträt zu bezahlen, soll angeblich ab Sommer auch in Deutschland möglich sein.
Von Patrick Beuth

"Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen" - das war früher, und es war ein Werbespruch von American Express. Konkurrent Mastercard lässt seine Kunden bald zeitgemäß mit Selfies bezahlen. Meint: Sie können ihre Identität bei Onlinezahlungen mit einer Aufnahme ihres Gesichts verifizieren.

Anzeige

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 kündigte das Unternehmen an, das System noch in diesem Jahr in mehreren Ländern einzuführen. Offiziell genannt werden die USA und Großbritannien. Nach Informationen der BBC sind noch zwölf weitere Länder auf der Liste, darunter Deutschland. Am Messestand von Mastercard wollte das am Dienstag niemand bestätigen, aber es gibt Grund zur Annahme, dass die BBC richtig liegt.

Zunächst zur Funktionsweise des Bezahlsystems mit biometrischer Erweiterung: Nutzer müssen dafür eine spezielle Mastercard-App auf ihrem Smartphone, Tablet oder PC installieren. Dann machen sie ein Musterbild von sich, das sie bei Mastercard hinterlegen. Das Foto an sich wird nicht auf einen Mastercard-Server übertragen, sondern nur eine Art Hash, also ein aus den Bilddaten errechneter einmaliger Code.

Werden die Nutzer dann während eines Bezahlvorgangs aufgefordert, sich nach Eingabe der Kreditkartendaten erneut zu authentifizieren, öffnet sich die App und fordert sie auf, ihr Gesicht in die Kamera zu halten. Das Bild - beziehungsweise der daraus errechnete und verschlüsselt an Mastercard übertragene Code - wird dann mit dem hinterlegten Wert abgeglichen. Alternativ funktioniert die App mit einem Fingerabdrucksensor des Smartphones oder Tablets.

Neue EU-Richtlinie verlangt zusätzliche Authentifizierung

Eine vergleichbare, aber allein auf dem Smartphone ablaufende Technik erlaubt es heute bereits Windows-10- und Android-Nutzern, ihr Smartphone per Gesichtserkennung zu entsperren. Bezahlvorgänge mit der zusätzlichen Identitätsüberprüfung sind hingegen nicht allzu weit verbreitet. Für viele Onlinetransaktionen sind nur die Kreditkartendaten nötig. Wenn ein Verkäufer überhaupt eine zusätzliche Authentifizierung verlangt, dann zumeist ein Passwort. Aber weil sich kaum jemand wirklich komplexe Passwörter merken mag, sind biometrische Merkmale eine Alternative.

Nun zum Grund, warum die Angaben der BBC stimmen könnten: Die weitergehende Authentifizierung wird in der EU künftig häufiger nötig sein, sobald die Mitgliedstaaten die Ende 2015 verabschiedete Richtlinie 2015/2366 umsetzen.

Vage Angaben zur Sicherheit 

eye home zur Startseite
nixidee 25. Feb 2016

Bitte lies noch mal den Artikel. Als Tipp: "Mastercard will mobiles Bezahlen mit Selfies...

nixidee 25. Feb 2016

Um die Biometrischen Daten zu verfälschen muss schon mehr passieren als ein Veilchen...

Bill Carson 25. Feb 2016

"Du, Horst, da kommt grad n Foto rein von soner Tuse die wat bezahlen will. Guck ma...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. FILIADATA GmbH, Karlsruhe
  2. MR Datentechnik Vertriebs- & Service GmbH, Nürnberg
  3. RegioHelden GmbH, Stuttgart
  4. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. ab 129,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Neuer Mobilfunk

    Telekom-Chef nennt 5G-Ausbau "sehr teuer"

  2. Luftfahrt

    Nasa testet Überschallpassagierflugzeug im Windkanal

  3. Lenovo

    Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

  4. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen

  5. Gamesbranche

    PC-Plattform ist bei Spielentwicklern am beliebtesten

  6. Digitale Assistenten

    Google und Amazon kämpfen um Vorherrschaft

  7. Xperia Touch im Hands on

    Projektor macht jeden Tisch Android-tauglich

  8. RetroPie

    Distribution hat keine Rechte mehr am eigenen Namen

  9. Nokia 3310 im Hands on

    Der Nokia-Knochen mit Hipsterpotenzial

  10. Auto

    Macchina M2 bietet Zugriff auf Fahrzeugelektronik



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test
"Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. MX Board Silent im Praxistest Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
  3. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig

  1. Re: "Selber Schuld"

    No name089 | 16:57

  2. Re: XL seats vs geiz-ist-geil

    Alex Techie | 16:56

  3. "Latenz von weniger als 1ms"...

    Unix_Linux | 16:55

  4. Re: Hieß es nicht eine Zeit lang, der PC sei...

    Muhaha | 16:55

  5. Re: ist das jetzt Nokia oder nicht ?

    smarty79 | 16:53


  1. 16:32

  2. 16:12

  3. 15:33

  4. 14:31

  5. 14:21

  6. 14:16

  7. 13:30

  8. 12:49


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel