Vage Angaben zur Sicherheit

Sie ersetzt die bisherige Zahlungsdienste-Richtlinie von 2007 und verpflichtet Mobile-Payment-Anbieter - von einigen Ausnahmen abgesehen - grundsätzlich zur starken Kundenauthentifizierung. Dabei handelt es sich um "eine Authentifizierung unter Heranziehung von mindestens zwei Elementen der Kategorien Wissen (etwas, das nur der Nutzer weiß), Besitz (etwas, das nur der Nutzer besitzt) oder Inhärenz (etwas, das der Nutzer ist)", wie es in der Richtlinie heißt.

Gesichtserkennung lässt sich manchmal austricksen

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d) für Kommunikations- und Kollaborationslösungen
    Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. IT-Systembetreuer (m/w/d)
    Keller Lufttechnik GmbH & Co.KG, Kirchheim
Detailsuche

Fingerabdrücke und Selfies fallen in die letztgenannte Kategorie. Allerdings bezweifeln manche Experten, dass Biometrie sicher genug vor Betrügern ist. Der Sicherheitsforscher Jan Krissler von der TU Berlin etwa hat auf dem Chaos Communication Congress Ende 2014 demonstriert, wie sich manche Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennungstechniken auf verschiedenen Wegen austricksen lassen.

Mastercard dürfte davon wissen. Das Unternehmen hat bisher nur vage Angaben zu seinen Sicherheitsvorkehrungen gemacht. So erfordert die Selfie-Methode ein Blinzeln des Nutzers, damit die Gesichtserkennung nicht einfach mit einem Foto ausgehebelt werden kann, das vor die Kamera gehalten wird. Wie das Blinzeln mit dem hinterlegten Bild abgeglichen wird, ist allerdings unklar.

Zudem ist Blinzeln allein nicht unbedingt ausreichend, um einen Betrug mit Fotos auszuschließen. Krissler hatte ein solches System überlistet, indem er kurz einen Stift über die Augenpartie auf einem Porträtfoto schwenkte - damit waren die Augen für einen Moment verdeckt, was der Scanner als Blinzeln interpretierte.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein Mastercard-Sprecher in Barcelona sagte nur, die Algorithmen des Systems würden Betrugsversuche erkennen, auch weil sie noch weitere Daten zur Transaktion auswerteten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Mobile World Congress: Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Gesicht
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anonymer Nutzer 25. Feb 2016

Bitte lies noch mal den Artikel. Als Tipp: "Mastercard will mobiles Bezahlen mit Selfies...

Anonymer Nutzer 25. Feb 2016

Um die Biometrischen Daten zu verfälschen muss schon mehr passieren als ein Veilchen...

Bill Carson 25. Feb 2016

"Du, Horst, da kommt grad n Foto rein von soner Tuse die wat bezahlen will. Guck ma...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /