Abo
  • Services:

Mobile Series MS09: Silverstone macht M.2-SSD zum USB-Stick

Wem bisherige USB-Sticks nicht schnell genug sind, der nimmt Silverstones MS09: In das Gehäuse wird eine M.2-SSD gesteckt, dank USB 3.1 Gen2 und schnellerem Controller passt dann auch die Geschwindigkeit. Eine Einschränkung gibt es aber.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobile Series MS09
Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)

Silverstone hat das Mobile Series MS09 vorgestellt, ein kompaktes USB-Stick-Gehäuse für SSDs. Es ist aus Aluminium gefertigt und misst 110 x 26 x 9 mm bei rund 33 Gramm. Gedacht ist es als externer Datenträger, in den beispielsweise eine M.2-SSD gesteckt wird, die im Desktop oder Notebook nicht mehr verwendet wird - etwa ein älteres Modell mit 128 GByte Fassungsvermögen.

  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
  • Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
Mobile Series MS09 (Bild: Silverstone)
Stellenmarkt
  1. inovex GmbH, verschiedene Einsatzorte
  2. Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf

M.2-SSDs weisen ein Kärtchenformat auf, sie erinnern optisch an ein Streifenkaugummi. Das Silverstone MS09 eignet sich für Modelle in 2260- oder 2280-Bauweise, wobei letztere mit 80 mm Länge deutlich weiter verbreitet ist. Die SSD wird in das Gehäuse geschraubt und mit einer Adapterplatine gekoppelt. Obacht: Der Anschluss erlaubt nur einen sogenannten B- und keinen M-Key. Durch diese Kerbe an den Anschluss-Pins wird festgelegt, welches Interface verwendet wird. Ein B-Key ist an Sata-6-GBit/s-M.2-SSDs verbaut, das Silverstone MS09 nimmt also keine PCIe-SSDs mit NMVe-Protokoll auf.

USB 3.1 Gen2 für volle Geschwindigkeit

Auf der Adapterplatine sitzt ein VL715-Controller von Via, der das Sata-6-GBit/s-Signal in eines für USB 3.1 Gen2 umsetzt. Damit wird die sequenzielle Transferrate einer schnellen SSDs voll ausgenutzt, denn 10 GBit/s reichen für knapp 550 MByte die Sekunde. Verglichen mit einem regulären USB-Stick hat eine SSD zudem massive Vorteile beim Übertragen kleiner Dateien.

Der Silverstone Mobile Series MS09 ist in Nordamerika für rund 40 US-Dollar vor Steuern verfügbar. Ein Erscheinungsdatum und ein Preis für Deutschland liegen uns nicht vor. Ähnliche Lösungen gibt es beispielsweise auch von Transcend (TS-CM80S und TS-CM42S): Sie eignen sich für 2280- sowie 2242-SSDs und kosten etwa 30 Euro. Statt USB 3.1 Gen2 wird aber USB 3.0 genutzt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

TuX12 13. Okt 2017

Von ExpressCard auf NVMe sollte am Laptop gehen ;)

gaym0r 13. Okt 2017

Das hat jetzt was genau mit einem USB-Stick gemeinsam? Achja, garnichts.

gaym0r 13. Okt 2017

Gibts dafür ne Quelle? Brutto 6 Gb/s, durch Overhead etc. bleiben 4,8 Gb/s übrig, was...

chewbacca0815 13. Okt 2017

Was bitte soll denn usb3c sein? Meinst Du möglicherweise USB mit Type-C Stecker? Und...

Torx 12. Okt 2017

Entschuldigung, das habe ich dann wohl gegenden Strich gelesen.


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /