Abo
  • IT-Karriere:

Mobile Payments: Mit iTunes und dem iPhone an der Supermarktkasse bezahlen

Apple besitzt über den iTunes Store ein seit vielen Jahren funktionierendes mobiles Bezahlsystem, doch es wird bislang nur für Einkäufe für E-Books, Musik, Apps und Filme verwendet. Apple scheint das System auch zum Bezahlen von anderen Gütern öffnen zu wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Reicht bald ein Fingerabdruck zum Bezahlen aus?
Reicht bald ein Fingerabdruck zum Bezahlen aus? (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Apple unterhält enorm viele Kundenbeziehungen. Nach Angaben des Unternehmens sind im iTunes Store 575 Millionen Konten registriert. Doch die Einkaufsmöglichkeiten sind begrenzt und beschränken sich auf elektronische Bücher, Apps, Musik, Filme und Fernsehserien, die online erworben werden können, um sie auf Apple-Geräten abspielen beziehungsweise installieren zu können.

Stellenmarkt
  1. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG, Hamburg
  2. Hays AG, Hamburg

Diese funktionierenden Kundenbeziehungen und das Abrechnungssystem ließen sich auch auf reale Güter übertragen. Das Bezahlen an der Supermarktkasse mit dem iPhone wäre ein denkbarer Anwendungszweck, und genau den scheint Apple nun zu verfolgen, wie das Wall Street Journal berichtet.

Nach Insiderinformationen hat sich Eddy Cue, verantwortlich für iTunes und den App Store von Apple, mit Industrievertretern getroffen, um eine Erweiterung von Apples Bezahlsystem zu besprechen. So sollen auch Waren und Dienstleistungen außerhalb der Apple-Welt mit Apple-Geräten bezahlt werden können. Darüber hinaus sei Jennifer Bailey, die als Managerin für die Onlineshops von Apple verantwortlich war, jüngst in den Bereich Bezahlsysteme versetzt worden, berichtet das WSJ unter Berufung auf gleich drei namentlich nicht genannte Personen.

In den Markt für mobile Bezahlsysteme würde Apple recht spät einsteigen und unter anderem auf Paypal, Amazon, Google, Stripe und Square treffen, wobei letzteres Unternehmen auch Hardware für Händler zum Auslesen des Kreditkarten-Magnetstreifens anbietet, die an Smartphones angeschlossen wird.

Apple würde keine zusätzliche Hardware benötigen, wenn der iTunes Store und dessen Bezahlsystem auf Drittanbieter ausgedehnt würde. Zur Erhöhung der Sicherheit könnte das Unternehmen auf den Fingerabdrucksensor zurückgreifen, den es derzeit aber nur beim iPhone 5S gibt. Zudem hat Apple mit dem iBeacons ein auf Bluetooth basierendes System vorgestellt, das zur Geolokalisierung abseits von GPS auch in Gebäuden funktioniert. Damit können zum Beispiel direkt im Laden Produktinformationen auf dem Smartphone angezeigt werden, wenn sich der Kunde in dessen Nähe befindet.

Apple hatte jüngst in den USA einen Patentantrag eingereicht, der ein mobiles Bezahlsystem beschreibt, bei dem das Smartphone über zwei unterschiedliche Funkprotokolle einerseits Kontakt mit der Ladenkasse aufnimmt und dann über eine zweite Funkverbindung die Zahlungsinformationen nach der Bestätigung durch den Käufer übermittelt. Zur Absicherung wird der Fingerabdruckscanner eingesetzt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,90€
  2. (u. a. Sandisk 512-GB-SSD für 55,00€, WD Elements Exclusive Edition 2 TB für 59,00€ und Abend...
  3. 31,99€

ChMu 28. Jan 2014

Jain. In der Regel gibst Du Deine KK Infos bei der Anmeldung an, so laeuft es regulaer...

ChMu 27. Jan 2014

Ich habe mal geschaut, wer das alles akzeptiert, aber niemanden gefunden? Ich habe drei...

robinx999 27. Jan 2014

Strom sparen ;) Warum soll ich das teil nachts angeschaltet haben wenn ich schlafe...

Realist_X 27. Jan 2014

Deswegen will Apple keinen Bitcoinhandel zulassen - Angst ums eigene Bezahlsystem? Siehe...

Anonymer Nutzer 26. Jan 2014

Lol. Sehe ich übrigens genauso. Wenn es geht, dann bar. Zudem dauert Kartenbezahlung oft...


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

    •  /