Mobile Payment: Berlin soll NFC-Zahlungshauptstadt werden
Nun müssen die Kunden nur noch bezahlen: Die Berliner Mobile-Payment-Initiative will kontaktloses Bezahlen per NFC in der Bundeshauptstadt etablieren. In der Kooperation, der Galeria Kaufhof, Real, Kaiser's, Obi, Rewe, Penny sowie Temma und Oh Angie angehören, sind auch alle Mobilfunkbetreiber einbezogen – denn Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone wollen natürlich auch mitmischen und setzen das digitale Portemonnaie um.
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Ohne Rückfrage können Beträge bis 25 Euro durch den Kurzstreckenfunk bezahlt werden, bei höheren Beträgen muss ein PIN-Code eingegeben werden, um die Transaktion zu ermöglichen.
Um bezahlen zu können, muss der Benutzer die Wallet-App seines Mobilfunkanbieters, die es für iOS und Android gibt, herunterladen und installieren. Bei der Konfiguration der App wird eine sogenannte "digitale Bezahlkarte" angefordert. Dabei handelt es sich je nach Anbieter um eine Karte auf Guthabenbasis, die aber auch mit dem Girokonto verknüpft werden kann. Anleitungen haben O2 für Mpass(öffnet im neuen Fenster), Base(öffnet im neuen Fenster), Vodafone(öffnet im neuen Fenster) und die Deutsche Telekom(öffnet im neuen Fenster) zusammengestellt.
Wer kein NFC-fähiges Smartphone hat, kann sich einen NFC-Sticker besorgen, den die Mobilfunkbetreiber anbieten. Ob das eigene Smartphone für Mobile Payment geeignet ist, kann online recherchiert werden(öffnet im neuen Fenster). Die Berliner Unternehmen haben sich gut vorbereitet und in 500 Märkten rund 2.000 Kassenterminals auf NFC umgerüstet – dadurch sei die Zahl der Akzeptanzstellen in Berlin ungefähr verdoppelt worden, gibt die Initiative an.
Wer zwischen dem 15. April und dem 14. Juni 2015 erstmalig in Berlin per Smartphone bezahlt, erhält von seinem Mobilfunkanbieter eine 10-Euro-Gutschrift. Die teilnehmenden Läden erkennt man am Logo "zahl-einfach-mobil" und kann sie auch über die Webseite www.zahl-einfach-mobil.de(öffnet im neuen Fenster) in Erfahrung bringen.
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