Mobile: Mehr als 2,5 Milliarden Menschen besitzen ein Smartphone

Weltweit besitzen rund fünf Milliarden Menschen ein Mobiltelefon, die Hälfte davon sind Smartphones. Neue Zahlen des Pew Research Center zeigen, dass besonders sogenannte Entwicklungsländer beim Besitz von Smartphones aufholen. Auch in Deutschland gibt es Veränderungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein indischer Schuhmacher mit seinem Smartphone
Ein indischer Schuhmacher mit seinem Smartphone (Bild: DOMINIQUE FAGET/AFP/Getty Images)

Das Marktforschungsunternehmen Pew Research Center hat eine großangelegte Studie zur weltweiten Nutzung von Smartphones und mobilem Internet veröffentlicht. Demnach nimmt die Verwendung von Smartphones besonders in sogenannten Entwicklungsländern zu. In den sogenannten entwickelten Ländern verwenden immer mehr ältere Menschen ein derartiges Gerät.

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) Schwerpunkt C#
    Thales Deutschland GmbH, Ditzingen
  2. Principal Expert Preisprüfung - Teamleiter Controlling öffentliches Preisrecht (m/w/d)
    Hays AG, München
Detailsuche

Das Land mit der höchsten Durchsetzungsrate von Smartphones ist Südkorea. Hier geben in der Umfrage des Pew Research Center 95 Prozent der Befragten an, ein Smartphone zu besitzen. Die restlichen fünf Prozent verwenden ein Mobiltelefon, das kein Smartphone ist. Gefolgt wird Südkorea in der Liste von Israel und den Niederlanden.

Deutschland befindet sich mit einem Anteil von 76 Prozent Smartphone-Nutzern auf dem achten Platz der sogenannten entwickelten Länder. 16 Prozent der Nutzer geben an, ein Mobiltelefon ohne smarte Funktionen zu verwenden, sechs Prozent nutzen gar kein Mobiltelefon. Am Ende der Liste befinden sich Russland und Griechenland, wo 59 Prozent der Befragten angeben, ein Smartphone zu verwenden.

Verbreitung von Smartphones nimmt in Entwicklungsländern zu

Bei den sogenannten Entwicklungsländern liegen Südafrika und Brasilien mit 60 Prozent Smartphone-Anteil vorn. Indien hat mit 24 Prozent den geringsten Anteil an Smartphone-Nutzern. Die Verbreitung von Smartphones in diesen Ländern hat seit 2013 rapide zugenommen: Im Durchschnitt gaben damals 18 Prozent der Befragten an, ein Smartphone zu besitzen. Im Jahr 2018 ist diese Zahl auf 47 Prozent gestiegen.

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    04.-07.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Zahlen zeigen zudem, dass es starke Unterschiede in den Altersklassen bis 34 Jahre und ab 50 Jahre gibt - sich diese Alterslücke bei den Smartphone-Besitzern in den sogenannten entwickelten Ländern aber schließt. Während beispielsweise in Deutschland im Jahr 2015 92 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ein Smartphone besaßen, aber nur 40 Prozent der über 50-Jährigen, liegen die Werte im Jahr 2018 bei 98 und 64 Prozent. Die Lücke ist also um 18 Prozentpunkte geschrumpft. Ein derartiger Trend ist in den meisten Industrienationen zu beobachten.

In den sogenannten Entwicklungsländern hingegen ist ein umgekehrter Trend zu beobachten: Immer mehr Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren verwenden ein Smartphone, während die Nutzungsrate bei den über 50-Jährigen zwar auch steigt, aber wesentlich langsamer. Besonders extrem ist diese Situation auf den Philippinen: Dort ist der Anteil an Smartphone-Nutzern bei den 18- bis 34-Jährigen von 31 Prozent im Jahr 2015 auf 74 Prozent im Jahr 2018 gestiegen, während im gleichen Zeitraum der Anteil der über 50-Jährigen von acht auf 24 Prozent gestiegen ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tk (Golem.de) 06. Feb 2019

Offenbar keine Meinung dazu. :)

M.P. 06. Feb 2019

bis Richmond Valentine uns mit seinen gratis SIM-Karten beglückt?

tk (Golem.de) 06. Feb 2019

Hallo! Formuliert habe ich das tatsächlich mit dem Hintergedanken, dass sich Bewohner...

Glennmorangy 06. Feb 2019

Kein Wunder das Google, MS und Amazon versuchen werden Gamestreaming Services in dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazons E-Book-Reader
Alte Kindle-Modelle verlieren Buchkauf und -ausleihe

Amazon streicht in Kürze auf fünf älteren Kindle-Modellen alle Funktionen, die mit Amazons E-Book-Store zusammenhängen.

Amazons E-Book-Reader: Alte Kindle-Modelle verlieren Buchkauf und -ausleihe
Artikel
  1. Alterskontrolle und Netzsperren: Es geht um viel mehr als nur die Chatkontrolle
    Alterskontrolle und Netzsperren
    Es geht um viel mehr als nur die Chatkontrolle

    Neben der umstrittenen Chatkontrolle enthält der Gesetzentwurf der EU-Kommission auch Vorgaben zur Altersverifkation, Netzsperren und Appstores.
    Eine Analyse von Moritz Tremmel und Friedhelm Greis

  2. Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
    Liberty Lifter
    US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

    In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

  3. Kollaboratives Arbeiten: Microsoft Teams bekommt Live-Share-Funktion
    Kollaboratives Arbeiten
    Microsoft Teams bekommt Live-Share-Funktion

    Build 2022 In Teams soll nicht mehr nur der Bildschirm geteilt werden, Teilnehmer sollen wirklich gemeinsam in einer Anwendung arbeiten können.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /