Mobile: LG präsentiert neuen Schutzfilm für faltbare Smartphones

LG hat ein Material entwickelt, das hart wie Glas sein soll, sich gleichzeitig aber biegen lässt und einen unauffälligeren Falz ermöglicht.

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Das von LG Chem entwickelte Schutzmaterial
Das von LG Chem entwickelte Schutzmaterial (Bild: LG Chem)

Die Chemieabteilung des LG-Konzerns (LG Chem) hat bekannt gegeben, ein neues Schutzmaterial für Smartphones mit faltbaren Displays zu produzieren. Das "Real Folding Window" genannte Material besteht aus einem PET-Film, der auf beiden Seiten mit einer wenige Mikrometer dünnen Schicht versehen ist.

Diese Schicht soll dem Film eine Härte verleihen, die mit der von Glas vergleichbar ist. Gleichzeitig soll das Material beim Biegen nicht brechen. LG Chem zufolge soll der Film bis zu 200.000 Faltvorgänge aushalten.

Verglichen mit bestehenden Polyamid-Schutzfilmen soll das von LG Chem entwickelte Material kostengünstiger zu produzieren sein. Außerdem soll die Knickstelle, die bei faltbaren Smartphones im Bereich des Scharniers auftritt, wesentlich unauffälliger sein.

Knickstelle soll minimiert werden

Bei Samsungs faltbaren Smartphones beispielsweise wird das Display nach innen geklappt. Aufgrund des relativ kleinen Faltradius entsteht eine Knickstelle, die in den meisten Nutzungsszenarien sichtbar ist und sich auch ertasten lässt. LG Chems neues Material soll diesen Falz minimieren. Gleichzeitig soll sich das Material auch für Geräte eignen, deren Displays nach außen hin geklappt werden - wie etwa bei Huaweis faltbaren Smartphones.

LG Chem arbeitet eigenen Angaben zufolge auch an einer Möglichkeit, die Schutzschicht direkt auf Displays-Panels aufzubringen und auf den PET-Film ganz verzichten zu können. Dies hätte den Vorteil, dass die Geräte noch flacher gebaut werden könnten und würde sich LG Chem zufolge auch für Geräte mit aufrollbaren Bildschirmen eignen.

Die Massenproduktion des neuen Schutzmaterials soll noch 2022 beginnen, ab 2023 an soll das Produkt dann verkauft werden.

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