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Mobile: Infinix zeigt Smartphones mit Solarzellen und E-Paper-Muster

MWC 2025
Dank Solarzellen soll sich Infinix' Smartphone -Prototyp mit bis zu 2 Watt laden lassen. Außerdem gibt es ein Smartphone mit E-Ink-Muster.
/ Tobias Költzsch
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Das Infinix-Smartphone mit E-Paper-Rückseite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Infinix-Smartphone mit E-Paper-Rückseite Bild: Martin Wolf/Golem.de

Der chinesische Hersteller Infinix hat auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) 2025 einen Smartphone-Prototyp vorgestellt, der auf der Rückseite ein Solarpanel verbaut hat. Darüber soll sich das Gerät(öffnet im neuen Fenster) mit bis zu 2 Watt laden lassen, was die Standbyzeit merklich verlängern soll.

Daten zur Verlängerung der Laufzeit gab der Hersteller nicht preis. Infinix verwendet Perowskit-Solarzellen, die gegenüber den häufiger verwendeten Silizium-Solarzellen den Vorteil haben, dass sie aufgestrichen oder auch aufgedruckt werden können. Dafür sind die Zellen nicht so langlebig und empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit.

Das Smartphone soll sich sowohl unter Sonnenlicht als auch Kunstlicht laden lassen. Ein MPPT-Algorithmus (Maximum Power Point Tracking) soll die Spannung so regulieren, dass die Zellen möglichst effizient arbeiten, ohne zu überhitzen.

2 Watt nur aktueller Stand

Infinix zufolge könnte die mögliche maximale Ladeleistung von aktuell 2 Watt in Zukunft noch ausgebaut werden. Der Hersteller sieht Potenzial für derartige Solarpanels nicht nur bei Smartphones, sondern auch bei weiteren elektronischen Geräten. Lenovo hat auf dem MWC 2025 den Prototyp eines Notebooks mit eingebauten Solarzellen vorgestellt.

Infinix zeigt Telefon mit KI-generierter E-Ink-Rückseite (MWC 2025)
Infinix zeigt Telefon mit KI-generierter E-Ink-Rückseite (MWC 2025) (04:08)

Infinix hat auf dem MWC 2025 ein weiteres Gerät gezeigt: ein Smartphone mit E-Paper-Rückseite. Diese dient aber anders als bei früheren Geräten nicht dazu, Informationen anzuzeigen, sondern Muster.

Nutzer sollen ihr Smartphone auf diese Weise personalisieren können. Mittels einer KI soll sich das Muster auch anhand von Fotos und dem Wetter anpassen lassen. Über die Kamera können Nutzer die Umgebung erfassen und das Muster der Rückseite einstellen lassen.

Wann und ob die gezeigten Technologien tatsächlich in marktreife Geräte eingebaut werden, ist aktuell noch unklar.


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