Mobile GPUs: Nvidia kündigt MX250 und MX230 für Einsteiger-Notebooks an

Auf seiner Webseite führt Nvidia zwei neue GPUs für Mobilrechner. Anhand der wenigen verfügbaren Daten lässt sich schließen, dass es sich um umbenannte Versionen der bisherigen MX130 und MX250 handeln dürfte.

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Die kleinere MX230
Die kleinere MX230 (Bild: Nvidia)

Seit Kurzem führen die Produktseiten von Nvidia die bisher unbekannten Notebook-GPUs MX230 und MX250. Außer der Tatsache, dass die Grafikchips GDDR5 und alle modernen Software-Schnittstellen bis zu DirectX 12 mit Feature Level 12.1 unterstützen hat der Hersteller keine weiteren Daten zu den GPUs veröffentlicht. Eine entsprechende Pressemitteilung gibt es bisher auch nicht.

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Unter dem Menüpunkt Features findet sich immerhin noch der Hinweis, dass es sich bei den beiden neuen MX um Chips auf Basis der Pascal-Architektur handele, also der Serie GTX 1000, auf der auch schon die lange erhältlichen MX130 und MX150 basieren, die in vielen günstigen Notebooks stecken. Mobile Turing-GPUs alias RTX 2000 hatte Nvidia erst Anfang Januar 2019 auf der CES vorgestellt. Wie bei den GPU-Herstellern üblich, werden nach solchen Generationswechseln auch die Produkte der vorherigen Serien zumindest nominell auf den aktuellen Stand gebracht. Diese Marketingmethode ist auch als sogenanntes Rebranding bekannt, damit die Käufer nicht das Gefühl haben, überholte Technik zu erwerben - obwohl sie, wenn sie sich nicht genau informieren, genau das tun.

Im konkreten Fall sind zudem die Angaben zur Leistungsfähigkeit der neuen, alten GPUs recht seltsam. Mit seinem selbst erfundenen "Geforce Performance Score" vergleicht Nvidia diskrete Notebook-GPUs mit Intels integrierter Lösung UHD620, und zwar auch noch der im besonders sparsamen Core i5-8265U. Die MX230 soll 2,6-mal so schnell wie die Intel-Grafik sein, die MX250 3,5-mal so schnell. Für den Vorgänger der größeren GPU, die MX150, gibt Nvidia noch den Faktor 4,0 an - damit wäre dann die neuere Lösung langsamer als die ältere.

Ob es sich dabei um zwei verschiedene Testverfahren handelt, die sich somit nicht vergleichen lassen, oder ob die neuen MX etwa durch geringere Taktraten auf mehr Sparsamkeit getrimmt wurden, ist nicht bekannt. Möglicherweise hat sich Nvidia auch nur an die Wünsche von Notebookherstellern angepasst, denn diese setzen die Takte entsprechend der geplanten Kühlung des Geräts selbst fest. Mobilrechner mit MX230 oder MX250 wurden bisher auch noch nicht gesichtet.

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