Mobile Gaming: Ubisoft verkauft letzten Gameloft-Anteil

Far Cry 3 und Assassin's Creed 3 verkaufen sich weiterhin gut, können die Bilanz von Ubisoft aber nicht vor Verlusten bewahren. Rund 4,4 Millionen Euro erhält das Unternehmen für seinen letzten Anteil an Gameloft.

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Assassin's Creed 3
Assassin's Creed 3 (Bild: Ubisoft)

Die neuen Konsolen versprechen mittel- und langfristig sprudelnde Gewinne - derzeit bedeuten sie aber eine gewaltige Herausforderung für viele Publisher. So hat Ubisoft bekanntgegeben, dass im ersten Geschäftshalbjahr (April bis September 2013) die Entwicklungskosten für neue Games von 98,5 auf rund 142 Millionen Euro gestiegen sind. Weil sich wichtige Titel wie Watch Dogs und das Rennspiel The Crew aber ins Jahr 2014 verschoben haben, sieht die aktuelle wirtschaftliche Lage nicht sonderlich rosig aus.

Ubisoft gibt mit den Geschäftszahlen bekannt, dass es seinen letzten Anteil an dem auf Mobile Games spezialisierten Unternehmen Gameloft für rund 4,4 Millionen Euro verkauft hat. Dessen Gründer und Chef ist Michel Guillemot, der Bruder von Ubisoft-Chef Yves Guillemot.

Ubisoft selbst hat im Halbjahr zwar den Umsatz um rund fünf Prozent auf 293 Millionen Euro steigern können. Dabei ist allerdings der Nettoverlust von 38,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 62,1 Millionen Euro gestiegen. Die Verkaufserlöse von Assassin's Creed 4 sind noch nicht in den Zahlen enthalten. Deutlich haben nach Darstellung der Firma vor allem die weiterhin gut laufenden Spiele Far Cry 3 und Assassin's Creed 3 zu dem Ergebnis beigetragen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Firmenchef Yves Guillemot zwar einen operativen Verlust in der Größenordnung von 40 bis 70 Millionen Euro. Langfristig ist er aber wegen der neuen Plattformen Xbox One und Playstation 4 positiv eingestellt.

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