• IT-Karriere:
  • Services:

Mobile Gaming: "Die Akkus sind ein Flaschenhals"

Die Prozessoren werden immer schneller - dennoch gibt es für Mobile Games noch zahlreiche Herausforderungen. Golem.de hat mit Romain Sididris von Gameloft über iOS, Android und Akkus gesprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Romain Sididris, Technical Director bei Gameloft
Romain Sididris, Technical Director bei Gameloft (Bild: Gameloft)

In nahezu jedem Zugabteil und auf fast jedem Linienflug dürfte mittlerweile mindestens ein Passagier auf einem Smartphone oder Tablet spielen. Die Games werden immer aufwendiger, auch aus technischer Sicht. Dazu hat Golem.de Romain Sididris befragt, der bei Gameloft als Technical Director arbeitet. Auf der GDC 2014 in San Francisco spricht Sididris zum Thema AAA Mobile Games Development: iOS Was a Console and Android a PC.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Deloitte, Düsseldorf, München

Golem.de: In welchen Bereichen haben Smartphones und Tablets in Sachen Leistungsstärke in den letzten Monaten besonders zugelegt?

Romain Sididris: Die GPU-Leistungsfähigkeit wächst derzeit exponentiell, und auch die Hardware-Funktionen kommen immer näher an typische Konsolen heran. Das bedeutet aber nicht, dass die Geräte als Ganzes - also CPU, GPU, Bandbreite und Energieversorgung - ähnlich stark wie aktuelle Konsolen sind. Die liegen immer noch weit vorne, aber die mobilen Geräte holen sehr schnell auf.

Golem.de: Welche besonderen Flaschenhälse haben die aktuellen Mobile-Geräte?

Sididris:Vor allem Speicher, Bandbreite und Akku sind für uns derzeit eine Herausforderung. Wir haben immer schnellere CPUs und GPUs, aber die teilen sich den gemeinsamen Speicher und die Bandbreite, weswegen wir wenig cachen können.

Und dann gibt es den Akku: Wir versuchen, das meiste aus der Hardware mit der bestmöglichen Qualität herauszuholen, aber wir müssen gleichzeitig auch Rücksicht auf den Akku nehmen, weil das für den Nutzer wichtig ist.

Golem.de: Welche großen Unterschiede gibt es derzeit aus ihrer Sicht zwischen iOS und Android?

Sididris: Die Fragmentierung ist der größte Unterschied. Bei Android müssen wir sehr auf die Anzahl der Geräte, die Betriebssystemversionen und die Hardwareunterschiede achten. Für uns bei Gameloft ist es eine echte Herausforderung, Spiele gleichzeitig für Android und für iOS zu veröffentlichen. Trotzdem sind wir mittlerweile der größte Publisher für Spiele unter Android.

Golem.de: Sind Sie mit den jeweiligen Entwicklerwerkzeugen der Plattformen zufrieden?

Sididris: Wir bekommen schon gute Tools zur Verfügung gestellt - aber klar, es gibt immer Raum für Verbesserungen. Ein Problem derzeit ist das Testing. Wir haben zwar eine immer größere Leistungsfähigkeit bei der Hardware, aber das bedeutet auch größere Produktionen mit mehr Inhalten, die das Testen aufwendiger machen.

Der momentane Kreislauf aus Kompilieren, Installieren, Testen und Überarbeiten und dann wieder von vorn ist alles andere als effizient. Wir müssen an eigenen Werkzeugen arbeiten, um im Entwicklungsprozess weniger Zeit zu verschwenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Dwalinn 18. Mär 2014

Ich habe neulich gehört das in der Fokus ein Artikel drin ist der zeigt das es Benzin...

Dwalinn 18. Mär 2014

Für mich bleiben spiele für Handys immer nur Wisch-spiele. Vertreter wie Angry Birds oder...

Dwalinn 18. Mär 2014

Ja das ist echt ne schande, ich liebe Pixelgrafik und für bestimmte genres ist das auch...

Lala Satalin... 17. Mär 2014

Die muss man nicht ändern. Es ist immer noch ein Unterschied wie groß berechnet wird und...

ranzassel 17. Mär 2014

...ruinieren den Akku ja sogar dann, wenn ich überhaupt nicht spiele. Nein, ich brauche...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /