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Mobile Games: Stillfront kauft Storm 8 für bis zu 400 Millionen US-Dollar

Zwei in der Öffentlichkeit so gut wie unbekannte Spielefirmen und viel Geld: Der Publisher Stillfront kauft für bis zu 400 Millionen US-Dollar den kalifornischen Entwickler Storm 8. Stillfront steckt unter anderem hinter den umstrittenen deutschen Goodgame Studios.

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Artwork von Dream City
Artwork von Dream City (Bild: Storm 8)

Der aus Schweden stammende Spielepublisher Stillfront kauft für bis zu 400 Millionen US-Dollar das kalifornische Entwicklerstudio Storm 8. Das ist in der Öffentlichkeit ebenso wie Stillfront weitgehend unbekannt. Es wurde 2009 in der Stadt Redwood Shores von ehemaligen Zynga- und Facebook-Mitarbeitern gegründet und steckt hinter mehr als 50 Mobile Games, darunter Dream City, Home Design und Frozen Frenzy Mania. Alle werden unter dem Free-to-Play-Geschäftsmodell vermarktet werden.

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Für 100 Prozent von Storm 8 bezahlt Stillfront mindestens 300 Millionen US-Dollar, davon rund 75 Millionen US-Dollar in Aktien. Wenn Storm 8 in den Jahren 2020 und 2021 bestimmte Geschäftsziele erreicht, sind zusätzlich bis zu 100 Millionen US-Dollar fällig.

Die Übernahme soll bis Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Bei Storm 8 sollen die Gründer und alle leitenden Angestellten bis auf weiteres auf ihrem Posten bleiben.

Stillfront sieht sich selbst als Spezialist im Bereich der Midcore-Strategiespiele für mittelalte Männer, während Storm 8 auf Casual- und Puzzlegames für Frauen um die 25 bis 45 fokussiert sei. "Gemeinsam sind wir als Marktführer in zwei der am schnellsten wachsenden Genres der Spielebranche vertreten und können so ein echtes Free-to-Play-Kraftpaket schaffen", kommentiert Stillfront.

Schon länger wächst Stillfront durch Übernahmen. In Deutschland haben die Schweden im Jahr 2017 das Hamburger Entwicklerstudio Goodgame für rund 270 Millionen Euro übernommen. Goodgame steckt hinter Free-to-Play-Mobile-Games wie Big Farm New Harvest und Goodgame Empire.

Das Unternehmen hatte Ende 2016 und Anfang 2017 branchenübergreifend für Negativschlagzeilen gesorgt, weil es mit ungewöhnlicher Härte gegen die Gründung eines Betriebsrats gekämpft hatte. Seit der Übernahme durch Stillfront ist von derlei Auseinandersetzungen mit der Belegschaft allerdings nichts mehr zu hören.

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Teiko 22. Jan 2020

Ist richtig, reicht aber aus für die täglichen S-Bahn-Fahrten. Zu Hause gibt's dann...


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