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In Death Road to Canada kämpft der Spieler gegen Zombiehorden.
In Death Road to Canada kämpft der Spieler gegen Zombiehorden. (Bild: Kepa Auwae)

Mobile-Games-Auslese: Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

In Death Road to Canada kämpft der Spieler gegen Zombiehorden.
In Death Road to Canada kämpft der Spieler gegen Zombiehorden. (Bild: Kepa Auwae)

Immer öfter finden Spiele von anderen Plattformen ihren Weg auf Tablets und Smartphones - manche erleben hier sogar einen zweiten Frühling. Golem.de hat sich die interessantesten Neuerscheinungen angesehen.
Von Rainer Sigl

Schon in der ersten Mobile-Games-Auslese gab es den Hinweis, dass es bei den hier präsentierten Neuerscheinungen unweigerlich zum Überhang an iOS-Spielen kommen würde - und zwar nicht aus persönlicher Neigung, sondern weil Apples Betriebssystem die Bühne ist, auf der Mobile-Games-Entwickler mit Vorliebe ihr Debüt geben.

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Das hat mit dem tatsächlichen oder vermeintlichen Prestige der Plattform zu tun, aber auch mit weniger Erfreulichem: Googles Betriebssystem ist wegen seiner offeneren Architektur ein Eldorado für illegale Kopien. Das Problem betrifft vor allem jene Entwickler, die - statt auf Free-to-Play oder Werbung zu setzen - einen moderaten Preis für ihr Spiel verlangen. Das Problem wird immer größer: Das erst im vergangenen Monat vorgestellte Kartenspiel Card Thief tauchte schon vor dem offiziellen Release auf einschlägigen Seiten zum Download auf - es wurde offenbar von einem Betatester dort eingestellt.

Dass Entwickler deshalb dem strenger kontrollierten Walled Garden von Apple zumindest zeitweise den Vorzug geben, ist bitter für Spielefreunde ohne iOS-Geräte. Immerhin kommen die meisten Spiele mit kurzer Verspätung dann doch noch für Android. Wir bemühen uns, eine möglichst repräsentative Auswahl zu treffen. Bei Games, die aktuell nur für iOS verfügbar sind, ist in Kürze mit Versionen für Google-Geräte zu rechnen.

Death Road to Canada

Was tun, wenn die Zombie-Apokalypse naht? Natürlich: Auf nach Kanada! Wer den Entwickler Rocketcat Games kennt, weiß, dass dessen Spiele wahre Wundertüten an Unterhaltung für viele Stunden sind - mit Wayward Souls, Punch Quest und Mage Gauntlet haben die drei Entwickler kleine Perlen sowohl für Android als auch für iOS geschaffen.

Auch Death Road to Canada enttäuscht nicht: Dank Zufallsgenerator wird jeder Fluchtversuch aus dem von Untoten überrannten Süden der USA nach Norden einzigartig. Wenn eine Handvoll unterschiedlicher Überlebender der Zombiekalypse im klapprigen Auto von Stadt zu Stadt und Tankstelle zu Tankstelle Richtung Rettung reist, bietet jeder Halt prozedural generierte (böse) Überraschungen.

Der Humor ist tiefschwarz, die Optik retro-knuddelig und die Wiederspielbarkeit schier endlos. Die immer wieder fälligen moralischen Entscheidungen haben dabei ebenso großen Einfluss auf das Überleben wie die Geschicklichkeit beim Kampf gegen Untote. Das Beste: Jeder Roadtrip generiert durch seine zufälligen Ereignisse quasi automatisch haarsträubende (und meist absurd lustige) Geschichten vom Überleben.

Erhältlich für iOS ab 8.1, 8 Euro. Android in Kürze. Erhältlich für Windows, MacOS, Linux, 15 Euro.

Planescape Torment

Vor kurzem gab es nach langen Jahren des Wartens den inoffiziellen Nachfolger des Kultrollenspiels aus dem fernen Jahr 1999. Nun kehrt das Original Planescape Torment zurück - und das sowohl auf Desktops als auch auf mobile Spielgeräte. Nicht nur Nostalgiker sollten die Chance ergreifen, das vielleicht beste klassische Rollenspiel seiner Zeit zu besuchen. Wegen seiner allen Fantasyklischees abschwörenden Welt, vor allem aber wegen seiner hintergründigen, bis ins Philosophische reichenden Handlung ist es nach wie vor spielenswert.

Als Namenlose ohne Gedächtnis sind Spieler allein oder in Begleitung in einer bizarren Welt unterwegs, um nach Antworten und der eigenen Vergangenheit zu suchen. Wer sich ans Original erinnert, weiß, dass das nicht nur klassisches Rollenspiel mit pausierbaren Kämpfen und Levelaufstiegen bedeutet, sondern vor allem viel Lesestoff und so manche schwierige Entscheidung.

Smartphone-Besitzer seien gewarnt: Das zwar angepasste, aber immer noch eher kleinteilige Interface lässt sich am Tablet einfacher bedienen - übergroßen Komfort sollte man allerdings auch hier nicht erwarten. Das macht aber nichts: Planescape Torment am Touchscreen auf der Couch zu spielen ist ein Erlebnis, das sich Rollenspielfreunde gönnen sollten.

Erhältlich für Android ab 3.0 und iOS ab 8.0, 10 Euro. Außerdem für Windows, MacOS, Linux, 20 Euro.

Sunless Sea und Hyperburner 

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keböb 08. Mai 2017

Shadowrun und Shadowrun: Dragonfall sind sensationell gute Adventure-RPGs mit...

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dura 06. Mai 2017

Ist aber nicht der Fall. Der Vorgänger ist deutlich interessanter und die Mechanik ist...

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david_rieger 27. Apr 2017

Du schreibst es doch selber hin. Die Installation eines Emulators "negiert den Sinn von...

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quineloe 26. Apr 2017

Irgendwann war für mich der Punkt erreicht, wo ich keine Lust mehr hatte ganze Texte in...

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Brainfreeze 25. Apr 2017

Ich bin von dem Torment-Remake begeistert. Vor allem die Bedien-Hilfen sind gut...

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