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Mobile-Games-Auslese:
Taktische Tentakel und knuddelige Killer

Ein Fußballmanager für die Couch, Spuck-Wettbewerbe mit Spitkiss und ein zuckersüßes Assassin's Creed für unterwegs: In der Vorweihnachtszeit sorgen große und kleine Mobile Games für (Ent-)Spannung.
/ Rainer Sigl
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Artwork von Assassin's Creed Rebellion (Bild: Ubisoft)
Artwork von Assassin's Creed Rebellion Bild: Ubisoft

Ein neues Diablo - und dann ist es nur ein Mobile Game? Die Enttäuschung der Besucher der diesjährigen Blizzcon war riesengroß. Auch nach der missglückten Ankündigung wollte die Aufregung rund um Immortal kein Ende nehmen. Dass Blizzard das Spiel auf recht ungeschickte Art präsentierte, ist unbestritten. Die (hoffentlich unberechtigte) Sorge, dass Blizzard wegen der Arbeit an Immortal vorerst kein "reguläres" Diablo entwickeln würde, erklärt die negativen Reaktionen ebenfalls zum Teil. Trotzdem ist die an Hass grenzende, grundlegende Ablehnung der Konsolen- und PC-Community gegenüber Mobile Games überraschend.

Klar ist, dass die Mehrzahl der Spiele für unterwegs bei komplexen Spielmechaniken und Hochglanz nicht mit der Vollpreiswelt mithalten kann oder will. Allerdings ist das auch nicht ihre Aufgabe: Wer im Bus auf dem Weg zu Arbeit oder Schule spielt oder gemütlich auf der Couch Entspannung sucht, kann mit zeitfressenden Herausforderungen oder einem kleinteiligem Inventar nicht viel anfangen. Und dass es viele Indiegames, aber auch Klassiker wie Civilization oder Xcom inzwischen auch auf Smartphone und Tablet gibt, zeigt, dass alles nicht so einfach ist, wie es scheint.

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