Mobile-Games-Auslese: Alchemisten, Katzen und 20-seitige Rollenspielwürfel
Es ist ziemlich schwierig für kleine Entwickler, mit ihren Spielen in den Stores von Google und Apple Geld zu verdienen. Zum einen wegen der Flut von Neuerscheinungen, in der rund 95 Prozent aller neuen Titel sang- und klanglos untergehen. Dazu kommt die Unwilligkeit der Kunden, auch nur Kleinstbeträge auszugeben, weil vermeintlich ebenbürtige Gratis-Alternativen keine Vorauszahlung verlangen. Dass die dann mit Psycho-Tricks aus dem Free-to-Play-Handbuch zum Geldausgeben verführen, stört irgendwie nicht.
Zu guter Letzt macht noch ein Phänomen den Entwicklern das Leben schwer, deren Spiele sich bereits eine Kundschaft erarbeitet haben: Unzählige Male kopieren dreiste Nachahmer die Spielidee, das Konzept und die Grafik erfolgreicher Mobile Games und lassen so die eigentlichen Schöpfer leer ausgehen. Erst vor kurzem hat das schwedische Studio Grapefrukt in einem Tweet(öffnet im neuen Fenster) auf einen solch dreisten Klon verwiesen, doch das ist eher die Regel als die Ausnahme.