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Mobile Device Management: Apple zentralisiert Geräteverwaltung für Unternehmen

Für Unternehmen wird es nun einfacher, die Apple -Geräte ihrer Angestellten zu verwalten. Hinzu kommen zahlreiche neue Funktionen.
/ Mike Faust
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Für Unternehmen bietet Apple auch erweiterte Standortinformationen in der Karten-App an. (Bild: Scott Olson/Getty Images)
Für Unternehmen bietet Apple auch erweiterte Standortinformationen in der Karten-App an. Bild: Scott Olson/Getty Images

Apple wird am 14. April 2026 die für Unternehmen gedachte Plattform Apple-Business veröffentlichen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte(öffnet im neuen Fenster) , werden darin sowohl Anwendungen als auch Tools für die Verwaltung von mobilen Geräten (Mobile Device Management, MDM) gebündelt.

Unternehmen sollen mit Apple Business Mitarbeitergruppen, Geräte- sowie Sicherheitseinstellungen und Anwendungen an einer zentralen Stelle konfigurieren können. Hinzu kommt, dass sich nun auch geschäftliche E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste mit ihrem eigenen Domainnamen einrichten lassen.

Die Plattform wird auch Entwürfe unterstützen, mit denen sich vorkonfigurierte Einstellungen vollautomatisch auf neue Geräte im Unternehmen anwenden lassen, was deren Einsatzbereitschaft beschleunigen soll.

Erweiterte Marketingmöglichkeiten für Apples Karten-App

Die Verwaltung von Apple Accounts erlaubt zudem, dass private Daten auf Apple-Geräten kryptografisch getrennt von Unternehmensdaten gespeichert werden. Identitätsdienstanbieter wie Google Workspace und Microsoft Entra ID wurden ebenfalls integriert.

Die vormals unter Apple Business Connect verfügbaren Werkzeuge für das Markenmanagement werden nun ebenfalls direkt in Apple Business bereitgestellt. Damit lassen sich Markennamen, Logos und weitere Details einheitlich in Apple Karten, dem Wallet und anderen Apps verwalten.

Neben Fotos, Standortinformationen und Details, wie den Öffnungszeiten, lassen sich in Karten auch Angebote, Sonderaktionen und neue Produkte hervorheben. Benutzerdefinierte Aktionen erlauben zum Beispiel auch Aktionen, wie das Bestellen oder Reservieren von Produkten und Dienstleistungen. Werden Zahlungen über Tap-to-Pay auf dem iPhone entgegengenommen, lässt sich das Branding des Unternehmens auch auf dem Zahlungsbildschirm des Kunden anzeigen.

Noch für März 2026 wird erwartet, dass Apple das Schalten von Werbeanzeigen in der Karten-App ermöglichen wird, die für Endverbraucher ab Sommer 2026 zu sehen sein sollen.


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