Mobile Coin: Bezahlfunktion für Signal weltweit verfügbar
Nach rund einem Dreivierteljahr mit Tests im Vereinigten Königreich kann die Integration des Zahlungssystems Mobile Coin im Messengerdienst Signal nun auch weltweit ausprobiert werden. Das berichtet das Magazin Wired(öffnet im neuen Fenster) . Die Funktion wird demnach bereits seit Mitte November an die Nutzerinnen und Nutzer des als besonders sicher geltenden Messengers verteilt.
Mit Hilfe der neuen Funktion sollen sich Zahlungen in der Kryptowährung genauso einfach verschicken lassen wie etwa die Textnachrichten. Die Technik soll dabei außerdem deutlich mehr Privatsphäre bieten als eine Zahlung über das normale Bankensystem, mit Hilfe von Kreditkarten oder auch über die bekannte Kryptowährung Bitcoin.
Der Mitbegründer von Mobile Coin, Josh Goldbard, bestätigte Wired auf Anfrage, dass die Zahlungsfunktion bereits in Signal verwendet werden kann. Das Team von Signal selbst hat dazu keine öffentliche Mitteilung herausgegeben. Auch auf Anfrage von Wired wollten sich die Macher des Messengers nicht zu der Funktion äußern. Goldbard aber zeigt sich erfreut über die Nutzung und weite Verbreitung der eigenen Kryptowährung. Inzwischen gibt es laut Goldbard bereits täglich Tausende Transaktionen mit Mobile Coin. Das dürfte wohl an Signal liegen.
Regulierung könnte Signal in Probleme bringen
Die Arbeiten an Mobile Coin begannen vor etwas mehr als vier Jahren. Daran ist auch Signal-Erfinder Moxie Marlinspike selbst beteiligt. Ziel ist es, diese möglichst nutzerfreundlich zu gestalten und die Nachverfolgbarkeit zu erschweren.
Wie Wired darüber hinaus schreibt, ist die bereits für Kryptowährungen bestehende Regulierungen etwa in den USA ein Grund dafür, warum dort der Erwerb von Mobile Coin vergleichsweise schwierig ist. Laut dem Bericht weist die US-Bürgerrechtsorganisation EFF darauf hin, dass die Regulierungen in dem Bereich der Kryptowährungen immer strikter werden. Der EFF zufolge sollten das alle, und damit auch die Betreiber von Signal, bedenken.
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