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Wer haftet, wenn das Smartphone gehackt wird?

Die Frage ist, für wen ein möglicher Betrug am Ende zum Nachteil werden könnte - für den Verbraucher oder die Internetkonzerne? Guido Lenné, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, sagt: "Die Haftung des Verbrauchers bei 'missbräuchlicher Nutzung eines Zahlungsinstruments' wurde zwar auf höchstens 50 Euro reduziert, doch lässt der Gesetzgeber die volle Haftung zu, wenn der Verbraucher seine Pflichten grob fahrlässig verletzt." Doch was heißt das genau? Das werde die Rechtsprechung erst noch konkretisieren müssen.

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Klar ist: Ein Verbraucher muss alle zumutbaren Maßnahmen treffen, um sein Smartphone vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Deshalb ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu empfehlen. Apple-Kunden, die mit Apple Pay zahlen, müssen sich beim Bezahlvorgang sowieso entweder per Gesichtserkennung (Face ID) oder Fingerabdruckerkennung (Touch ID) anmelden. Ob dabei das Gesicht oder der Finger überprüft wird, hängt vom iPhone-Typ ab. Bei Google können Nutzer selbstständig in ihrem Konto eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anlegen.

Während rechtlich unklar ist, ob diese Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig ist, ist eine andere zumutbare Sicherheitsmaßnahme offensichtlich: Smartphone-Nutzer sollten regelmäßig Sicherheitsupdates durchführen. Nutzer, die Updates blocken, laufen Gefahr, in einem Schadensfall selbst für den Schaden zahlen zu müssen. Verbraucher können außerdem bei ihrer Bank nachfragen, wie die Haftung geregelt ist und welche Sicherheitsmaßnahmen die Bank empfiehlt.

Der IT-Sicherheitsexperte Haupert hat die größten Sicherheitsbedenken bei Android-Geräten mit veralteten Betriebssystemen. Geräten mit Android 5 fehlen einige Sicherheitsfunktionen, die Google Pay sicherer machen. "Je älter die Android-Version und das Gerät ist, desto höher ist die Gefahr", sagt Haupert. Wer mit einem modernen Google-Pixel-3-Smartphone und dem aktuellen Betriebssystem Android 9 arbeitet, dürfte mit einem vergleichbaren Sicherheitsniveau unterwegs sein wie die Nutzer von Apple Pay. Denn das Google-Pixel-3-Smartphone hat einen separaten Koprozessor, der speziell für sicherheitskritische Operationen gedacht ist.

Der Sicherheitsfachmann Semmler sagt, die Zahlungsdienste seien so gestaltet, dass ein gehacktes Handy noch nicht bedeute, dass Betrüger Geld stehlen könnten. Ein Angreifer, der das Smartphone übernehmen könne, habe aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen noch lange nicht gewonnen.

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 Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?Sicherheitsbehörden müssen sich erst in das Thema einarbeiten 
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Peter Brülls 21. Mär 2019

Yep. Schneller ist derzeit nur Ladendiebstahl. Bei mir nicht. Alles in Ordnung, bis...

JanZmus 20. Mär 2019

Klar, die Möglichkeit besteht. Die Frage ist, wo doch physikalisches Geld eh nur noch...

JanZmus 20. Mär 2019

Das ist so naiv... also wer seit Edward Snowden nicht hinter einem Stein gelebt hat...

HeroFeat 19. Mär 2019

Schön das du es so positiv sehen kannst ;) Ich habe mich schon oft geärgert das sie bei...

Peter Brülls 19. Mär 2019

In der Praxis wird das ja seit Jahrzehnten so gemacht: Bargeld und Karte. Nur in...


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