Mobile Betriebssysteme: Apple veröffentlicht iOS 13.5 und iPadOS 13.5

Für iPhones ist iOS 13.5 und für iPads iPadOS 13.5 freigegeben worden - mitsamt Gesichtsmaskenerkennung, Tracing-Schnittstelle und wichtigen Sicherheitspatches.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
IOS 13.5 wird zum Download angeboten.
IOS 13.5 wird zum Download angeboten. (Bild: Apple/Mockdrop.io)

Apple hat die mobilen Betriebssysteme iOS 13.5 und iPadOS 13.5 veröffentlicht und bietet damit zahlreiche neue oder überarbeitete Funktionen an. Außerdem wird die Sicherheit erhöht.

Gesichtsmaskenträger bevorzugt

Stellenmarkt
  1. Ingenieur*in Produktions-IT
    SCHOTT AG, Mitterteich
  2. Full Stack Developer (w/m/d) Marketing/E-Commerce
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

So erkennen iPhones und iPads mit Face ID, ob jemand eine Maske trägt, und schalten dann schneller als bisher auf die alternative Code-Eingabe um. Das klappt nach einem ersten Test von Golem.de sehr zuverlässig und ist eine enorme Erleichterung beispielsweise beim kontaktlosen Zahlen per Apple Pay im Supermarkt.

Corona, ick hör dir trapsen

Außerdem hat Apple die gemeinsam mit Google entwickelte Tracing-Schnittstelle für die staatlichen COVID-19-App eingebaut. Es handelt sich um eine Opt-in-Funktion, die vom Nutzer manuell aktiviert werden muss. Die Nutzung kann auch jederzeit wieder abgebrochen werden. Ein Standortzugriff ist nicht möglich. Auf der Basis der ausgetauschten IDs können Personen gewarnt werden, wenn sie Kontakt mit einem Infizierten hatten. Eine zentrale Verwaltung der IDs findet nicht statt.

Facetime nervt nicht mehr so sehr

In iPadOS 13.5 und iOS 13.5 stecken noch weitere Neuerungen. So kann bestimmt werden, dass bei Facetime-Gruppenanrufen das mitunter lästige Hervorheben der Videokacheln unterbleibt. Bisher wird die Videokachel des sprechenden Konferenzteilnehmers vergrößert.

Golem Akademie
  1. Masterclass Data Science mit Pandas & Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.09.2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In beiden Updates sind zudem Fehlerbehebungen enthalten, wie Apple mitteilte. So sollen einige Videostreams, die bisher schwarz blieben, wieder angezeigt werden. Außerdem fehlte unter manchen Umständen im Share-Sheet mancher Apps der Inhalt, ein Teilen von Inhalten wurde so unmöglich.

Böse Mail-Bugs müssen draußen bleiben

Apple behebt zudem zwei alte Schwachstellen in seinen Mailprogramm für iOS. Diese sind schon seit iOS 6 vorhanden, wurden aber erst kürzlich entdeckt. Ein Angreifer kann mit präparierten E-Mails ein Heap-Overflow oder ein Out-of-Bound-Write erzeugen, um dann Code aus der Ferne auszuführen. Bei iOS 13 muss dazu nicht einmal die E-Mail geöffnet werden, was bei iOS 12 noch erforderlich war, damit die Attacke funktionierte. In beiden Fällen konnte der Angreifer sogar seine manipulierte E-Mail löschen, um seine Spuren zu vernichten.

IOS 13.5 und iPad OS 13.5 können wie üblich over-the-air eingespielt werden. Zuvor empfiehlt sich ein Backup des jeweiligen Geräts.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Steffo 22. Mai 2020

Das klingt wirklich nach Schönreden! Wer die Sicherheitslücke alles kannte, ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Arclight Rumble
Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!

Golem.de hat es gespielt: Arclight Rumble entpuppt sich als gelungenes Mobile Game - aber wie ein echtes Warcraft fühlt es sich nicht an.
Von Peter Steinlechner

Arclight Rumble: Wegen Warcraft Mobile sollte sich Blizzard selbst verklagen!
Artikel
  1. Google: Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren
    Google
    Russland will Youtube aus Selbstschutz nicht blockieren

    Die zahlreichen Drohungen der russischen Zensurbehörde zur Blockade von Youtube werden wohl nicht umgesetzt. Die Auswirkungen wären zu stark.

  2. Biontech: Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen
    Biontech
    Mainz kann 365-Euro-ÖPNV-Ticket dank Corona einführen

    In Mainz ist Biontech beheimatet, was die Steuereinnahmen explodieren lässt. Mit dem Geld wird nun ein 365-Euro-Jahresticket für Schüler und Azubis finanziert.

  3. Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co: Die Qual der VPN-Wahl
    Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co
    Die Qual der VPN-Wahl

    Wer sicher im Internet unterwegs sein will, braucht ein VPN - oder doch nicht? Viele Anbieter kommen jedenfalls gar nicht erst in Frage.
    Von Moritz Tremmel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /