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Mobile App: Betrüger bucht bundesweit von 85.000 Konten ab

Ein Betrüger hat per Lastschrift von vielen Bankkonten 19,95 Euro abbuchen lassen. Das ist möglich, weil bei einer Lastschrift häufig einfach Datensätze von zehntausenden Bankkunden eingereicht werden, woraufhin die Bank dann die Buchung vornimmt.

Artikel veröffentlicht am ,
Kontoauszug
Kontoauszug (Bild: Deutscher Sparkassen- und Giroverband)

Bundesweit hat ein Betrüger per Lastschrift Geld von 85.000 Bankkonten abgebucht. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück sagte, dass das Konto des mutmaßlichen Betrügers inzwischen beschlagnahmt worden sei. Darauf fanden sich 1,7 Millionen Euro. Rückbuchungen an die Geschädigten werden von dem Konto zugelassen.

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Zwischen dem 14. und 17. Februar 2012 hatten die Verdächtigten über Lastschrift Beträge über 19,95 Euro mit dem Vermerk "Mobile App" einziehen lassen, ohne dass die Betroffenen bei ihnen etwas gekauft hatten. Wie die Polizei Mittelfranken mitteilt, wird als Verwendungszweck "Petrus Egidius K. Mobile App" angegeben.

Verbraucherschützer und Bankenverband raten dazu, Konten regelmäßig auf unberechtigte Lastschriften zu prüfen. Diese können innerhalb der Fristen zurückgebucht werden.

Die Polizei in Lingen führt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück seit Ende vergangener Woche ein deutschlandweites Betrugsverfahren gegen einen 62-Jährigen und eine 65-Jährige. Beide stammen aus den Niederlanden. Als Firmenanschrift wurde von ihnen eine fingierte Adresse in Lingen, Kaiserstraße 10 b, angegeben. Geschädigte werden gebeten, bei der Polizei eine Betrugsanzeige zu erstatten.

Ein 35-Jähriger, der am 20. Februar 2012 bei der Polizei in Feuchtwangen Anzeige wegen der Abbuchung erstattete, war gar nicht im Besitz eines Smartphones.

Massenhafte Lastschriftabbuchungen sind einfach möglich

Häufig reichen Unternehmen bei einer Lastschrift einfach Datensätze ein, woraufhin die Bank dann die Buchung vornimmt. Umfangreiche Sammlungen von Bankkontendaten wurden in den letzten Jahren bei diversen Hacks erbeutet.

Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband Golem.de erklärte, sind Rückbuchungen ohne Angabe von Gründen im Zeitraum von mindestens sechs Wochen möglich. Wenn das Konto des Lastschrifteinreichers nicht ausreichend gedeckt ist, hafte in jedem Fall die Bank.

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tribal-sunrise 24. Feb 2012

Dann hat die Bank mehr getan als sie muss - ist ja schön für die Kunden dieser speziellen...

Bishop06 24. Feb 2012

Zumindest wenn sich mehr als einer wegen einer ungerechtfertigten Lastschrift an die Bank...

Bishop06 24. Feb 2012

Einerseits hast du natuerlich recht. Banken kontrollieren nicht, ob eine Lastschrift...

Sharra 23. Feb 2012

Die Standardüberweisungträger werden nur noch allerseltenst von Hand eingetippt. Meist...

tribal-sunrise 23. Feb 2012

Da heutzutage nicht mal mehr ein Abgleich stattfindet ob Kontonummer und Inhaber...


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