Mobilcom-Debitel: DVB-T2 in 1080p wird Freenet TV heißen

Mobilcom-Debitel, der neue Besitzer der DVB-T2, macht Angaben zum HD-Angebot Freenet TV. Es ist anfangs gratis: Die Freischaltung soll später ohne eine Vertragsbindung erfolgen, etwa über Prepaid.

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Der Fernsehturm in Berlin, dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast.
Der Fernsehturm in Berlin, dort stehen Sendeanlagen von Media Broadcast. (Bild: Media Broadcast)

Der neue Besitzer von Media Broadcast nennt das frei verfügbare HD-Angebot Freenet TV. Das gab das Unternehmen am 2. Mai 2016 bekannt. Media Broadcast ist der technische Plattformbetreiber für Fernsehsender für den neuen HD-Antennenfernsehstandard DVB-T2. Der Mobilfunkprovider Mobilcom-Debitel hatte am 3. März angekündigt, Media Broadcast für rund 295 Millionen Euro zu kaufen.

Zunächst sind in einem vorläufigen Programmpaket ab dem 31. Mai 2016 die Sender RTL, Prosieben, Sat.1 und Vox in HD-Qualität in verschiedenen Ballungsgebieten in Deutschland kostenfrei in einer Bildauflösung von 1080p empfangbar. Auch die HD-Programme Das Erste und ZDF sind dabei. Die Ballungsräume für die erste Stufe sind Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern.

Ab Ende Mai 2016 sollen CI+-Module im Handel erhältlich sein, mit denen auch bereits vorhandene DVB-T2-HD-fähige TV-Geräte für den Empfang der verschlüsselten privaten Sender nachgerüstet werden können. Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an.

Monatliches Entgelt im mittleren einstelligen Euro-Bereich

Der Empfang der meisten Programme der Privatsender in HD-Qualität wird später kostenpflichtig. Mit dem vollen Programmangebot im ersten Quartal 2017 und nach einer dreimonatigen Gratisphase wird für die Privaten ein monatliches Entgelt im mittleren einstelligen Euro-Bereich berechnet. Der monatliche Preis für die HD-Inhalte dürfte bei 4 bis 8 Euro liegen.

Für die Entschlüsselung sei keine Smartcard erforderlich, denn Media Broadcast, Sender und Elektronikhersteller hätten sich für ein kartenloses Verschlüsselungssystem mit Chips entschieden. Die Freischaltung soll ohne eine Vertragsbindung, "beispielsweise über Prepaid-Angebote" erfolgen, so das Unternehmen.

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Sarkasmix 03. Mai 2016

Mit Verlaub, HD ist eigentlich seit Jahren schon Standard, vor allem jetzt, da erste...

robinx999 03. Mai 2016

Die Privatsender übertragen DVB-T2 wohl nur noch verschlüsselt. DVB-S und DVB-C müssen...

Spiritogre 03. Mai 2016

Verschlüsselt sind ja nur die Privaten, von daher könnte sich DVB-T2 durchaus lohnen. Und...

manudrescher 03. Mai 2016

Ich drücke meine persönliche Meinung absichtlich sehr flaksig aus: Die haben auch ein...



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