Mobike: Vandalismus kostet Bike-Sharing-Anbieter 200.000 Fahrräder

Mobike beklagt allein 2019 einen Verlust von 200.000 Leihfahrrädern. Vandalismus und Diebstahl sind die Hauptursachen für die Probleme. In einigen Städten verabschiedete sich das Unternehmen daraufhin vom Markt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Ein Mobike-Fahrrad in der Londoner Themse
Ein Mobike-Fahrrad in der Londoner Themse (Bild: REUTERS/Henry Nicholls)

Der chinesische Fahrradverleiher Mobike berichtet nach einem BBC-Bericht in seinem Blog, dass dem Unternehmen 2019 insgesamt 205.600 Zweiräder durch Diebstahl und Vandalismus verloren gingen. Im Jahr zuvor musste sich das Unternehmen wegen besonders vieler Schadensfälle beispielsweise aus Manchester vollständig zurückziehen, ebenso aus Newcastle und Gateshead. Teilweise wurden die Fahrräder in den Fluss geworfen.

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Die Fahrräder kommen ohne Verleihstationen aus, werden im Stadtgebiet verteilt und können mit Hilfe einer App entsperrt werden. Der Nutzer bezahlt online für die Nutzung, wobei meist eine Grundgebühr und ein Minutenpreis anfallen. Ähnliche Systeme bieten auch zahlreiche andere Anbieter an.

Nach Angaben des Unternehmens wurde die Polizei allein in Peking 2.600 Mal tätig und nahm ertappte Personen wegen Fahrraddiebstahls und Vandalismus fest.

Leihfahrräder haben auch in Deutschland einen schweren Stand: 2018 musste sich der chinesische Anbieter Ofo bereits nach drei Monaten vom Markt zurückziehen. Aktivisten schlugen aufgrund der zu erwartenden Schrottmenge eine radikale Aktion vor: Sympathisanten sollten die Schlösser und Tracker knacken, die Räder zur allgemeinen Nutzung aber auf den Straßen stehen lassen.

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Seitdem auch E-Scooter in Deutschland erlaubt sind, gleichen manche Bürgersteige der Bundeshauptstadt einer Zweiradparkzone. Neben zahlreichen Leihrädern von Anbietern wie Nextbike, Jump, Lidl und anderen kommen noch Vespa-ähnliche Elektrofahrzeuge und die eingangs erwähnten E-Scooter von verschiedenen Verleihern dazu. Bisherige ordnungspolitische Versuche, das Chaos zu ordnen, führten nicht zum Erfolg.

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Palerider 03. Jan 2020

ja, das ist offensichtlich... aber Du könntest wenn Du meinen Beitrag lesen würdest.

norbertgriese 03. Jan 2020

Weil offensichtlich (fast) alle Leser davon ausgegangen sind, dass 200000 Mobikes in D...

Kommentator2019 02. Jan 2020

aus den AGB: bei Mobike, dass persönliche Informationen und Verkehrsdaten an...

amk 02. Jan 2020

In der schieren Masse ist das einzeln nicht mehr zu kontrollieren und zu verfolgen...



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