Abo
  • IT-Karriere:

Mobbing: Sponsoren distanzieren sich von Bully Hunters

Vermutlich nicht gut gemeint, in jedem Fall aber schlecht gemacht: Eine Gruppe von Elitespielerinnen wollte scheinbar gegen Mobbing in Counter-Strike kämpfen. Nun entpuppt sich das Ganze unter anderem für die Sponsoren als Desaster.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Steel Series, verwendet beim ursprünglichen Sponsoring von Bully Hunters
Artwork von Steel Series, verwendet beim ursprünglichen Sponsoring von Bully Hunters (Bild: Steel Series)

Steel Series und andere Hardwarefirmen distanzieren sich von einer Aktion, die sie vor wenigen Tagen noch unterstützt haben. Dabei ging es um die Bully Hunters, zumindest dem Anschein nach eine Gruppe von Elitespielerinnen, die auf Bestellung etwa von Frauen, die in Counter-Strike gemobbt wurden, die "Bullys" - gemeint waren vor allem Machos - bekämpfen und möglichst vernichtend schlagen wollten.

Stellenmarkt
  1. Siltronic AG, Freiberg
  2. ADWEKO Consulting GmbH, Stuttgart

Steel Series schreibt nun auf Facebook: "Die Art und Weise, wie Bully Hunters die Spielgemeinschaft repräsentierte, war falsch und unaufrichtig." Damit ist eine ganze Reihe von Dingen gemeint, mit denen die Gruppe in den vergangenen Tagen auch die grundsätzlich wohlgesonnenen Mitglieder der Community gegen sich aufbrachte.

So stellte sich unter anderem heraus, dass eine Twitch-Streamerin mit dem Pseudonym ZombiUnicorn, die als Vertreterin der Bully Hunters besonders stark die Öffentlichkeit suchte, in der Vergangenheit selbst extrem ausfällig gegen andere Spieler geworden war und im Grunde selbst Mobbing betrieben hatte. Außerdem war ein angeblich live ausgetragenes Match der Gruppe vermutlich eine Fälschung, wie in einem längeren Beitrag auf Reddit zu lesen ist. Vermutlich wurden mehrere Accounts, die in dem vermeintlichen Stream zu sehen sind, von nur einer Person gesteuert.

Steel Series wehrt sich gegen Vorwürfe, dass es sich bei den Bully Hunters um eine virale Marketingkampagne handelt. Man habe schlicht keine gute Arbeit geleistet, "um genau zu verstehen, was wir unterstützen", so das Unternehmen. Ähnlich argumentieren anderen Sponsoren. Vertagear kündigt das Ende der Unterstützung für die Aktion mit einer längeren Erklärung auf Facebook an.

Cyber Power PC fühlt sich laut einem Bericht auf One Angry Gamer "ein bisschen hinters Licht geführt", und steigt ebenfalls als Sponsor aus. Bislang meldete sich niemand von den Bully Hunters in der Sache zu Wort, die offizielle Webseite der Gruppe ist offline.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,95€
  2. 4,31€
  3. 2,99€
  4. 3,99€

Tantalus 18. Apr 2018

Vielleicht weil Konkurrenzdenken (und das braucht man nun mal meistens, wenn man in...

serra.avatar 16. Apr 2018

das waren ja solche "Elitespielerinnen" das sie sogar die Videos in denen sie die Mobber...

teenriot* 16. Apr 2018

Jemanden Krebs oder Vergasung zu wünschen, Vergewaltigung oder Mord zu wünschen oder...

S-Talker 16. Apr 2018

Intellektuell gesehen bist du da gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt.

xxsblack 16. Apr 2018

Spielerinnen die Elite Dangerous spielen? ;) :D "Früher" nannte man solche Spieler...


Folgen Sie uns
       


Wolfenstein Youngblood angespielt

Zwillinge im Kampf gegen das Böse: Im Actionspiel Wolfenstein Youngblood müssen sich Jess und Soph Blazkowicz mit dem Regime anlegen.

Wolfenstein Youngblood angespielt Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /