Moba: Riot Games will künftig mehr als League of Legends bieten

Neben League of Legends wird Riot Games zum zehnjährigen Jubiläum bald mehr Spiele anbieten: darunter ein Taktikshooter, ein Kartenspiel und ein Arcade-Fighting-Game. Sogar eine Serie im Lol-Universum ist in Arbeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Serie Arcane spielt in der League-of-Legends-Welt Runeterra.
Die Serie Arcane spielt in der League-of-Legends-Welt Runeterra. (Bild: Riot Games)

Zehn Jahre lang hat das Spielestudio Riot Games sein Free-to-Play-Moba (Multiplayer Online Battle Arena) League of Legends (Lol) als einziges Produkt angeboten. Im Jubiläumslivestream gibt das Unternehmen jetzt weitere Projekte bekannt. Dazu zählen ein Sammelkartenspiel und eine mobile Version von Lol: League of Legends Wild Rift. Später soll es zudem einen kompetitiven Taktikshooter und ein Kampfspiel im Stile von Street Fighter geben. Außerdem ist eine animierte Serie im Lol-Universum geplant.

Stellenmarkt
  1. Web-Entwickler (m/w/d)
    Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg e.V., Stuttgart
  2. Servicetechniker (w/m/d) Applikations- / Shopfloor Support
    Bechtle Onsite Services GmbH, Salzgitter
Detailsuche

Das Sammelkartenspiel Legends of Runeterra wird in der Welt und Geschichte von League of Legends angesiedelt sein. Damit kann sich das Unternehmen an bekannte Spielcharaktere des beliebten Mobas anlehnen. Riot Games betont, dass es keine Boosterpackungen oder zufallsgenerierte Kartenpacks geben soll, die an Lootboxen erinnern. Damit würde sich der Titel von Spielen wie Magic the Gathering Arena oder Blizzards Hearthstone unterscheiden.

League of Legends Wild Rift soll speziell für den mobilen und Konsolenbereich gedacht sein. Das Grundprinzip von Lol bleibt bestehen. Heldenteams kämpfen auf einer Karte gegeneinander und gegen computergesteuerte Monster mit dem Ziel, die gegnerische Basis zu zerstören. Allerdings sollen Spielrunden maximal 15 bis 18 Minuten statt für Lol übliche 45 bis 60 Minuten lang sein. Der Titel wird auf eine Controllersteuerung mit zwei Analogsticks statt Maus und Tastatur ausgelegt sein und soll 2020 erscheinen.

Die Blizzard-Taktik

Bekannte Charaktere in neuen Spielen zu verwerten - das klingt nach einer bekannten Strategie, die auch Blizzard in viele seiner Spiele einfließen lässt. Das bisher noch nicht benannte Fighting-Spiel Project B soll League-of-Legends-Helden in Duellen gegeneinander antreten lassen. Der Titel befindet sich derzeit in einer frühen Entwicklungsphase.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    29. November–3. Dezember 2021, virtuell
  2. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Riots Project A klingt zudem nach einem Konkurrenzprodukt zu Blizzards Heldenshooter Overwatch. Dabei sollen unterschiedliche Charaktere in Teams gegen andere Charaktere antreten. Allerdings soll es sich dabei um einen Taktikshooter handeln, was nach einem etwas langsameren Gameplay klingt - im Gegensatz zu Overwatch und Team Fortress 2.

In Anlehnung an Football Manager wird es den League-of-Legends Esports-Manager geben. Dort können Spieler Chef eines virtuellen League-of-Legends-Teams werden und dieses zum Erfolg führen. Für Smartphones kommt das Autoschachspiel Teamfight Tactics: Mobile. Das Vorbild ist der Autobattler-Modus in League of Legends, der unerwartet erfolgreich ist. Es ist für das erste Quartal 2020 geplant.

Arcane heißt die animierte League-of-Legends-Serie, die Riot für das kommende Jahr plant. Die Handlung wurde noch nicht verraten, allerdings zeigt ein erster Trailer bereits den Zeichenstil und das Setting in der typischen Steampunk-Welt von Runeterra, der Welt von League of Legends.

Viele der Neuankündigungen dürften gerade auf dem asiatischen Markt gut ankommen. Mobile Spiele sind dort besonders beliebt, genau wie Arcade-Kampf- und Moba-Games. Es dürfte wenig verwundern, dass Riot auf diesen Märkten expandieren möchte, ist das Studio doch Teil von Tencent - eines chinesischen Unternehmens.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  2. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  3. Huawei: Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein
    Huawei
    Telefónica setzt eine Antenne für alle Frequenzen ein

    All-in-One braucht weniger Energie und Platz. Telefónica setzt die Blade AAU & Dual Band FDD 8T8R in München ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /