Moba: Epic Games schaltet Paragon ab

Ende April 2018 will Epic Games die Server des Actionspiels Paragon vollständig abschalten - wohl auch, um sich stärker auf Fortnite zu konzentrieren. Ungewöhnlich: Spieler sollen alle Käufe auf allen Plattformen erstattet bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Paragon
Artwork von Paragon (Bild: Epic Games)

Das Entwicklerstudio Epic Games hat das Aus für Paragon (angespielt auf Golem.de) bekanntgegeben. Der Betrieb des Multiplayer-Online-Battle-Arena-Titels (Moba) soll nur noch bis zum 26. April 2018 weiterlaufen. Epic Games warnt vorsorglich, dass es bis dahin - auch wegen der nun wohl unvermeidlichen weiteren Rückgänge bei den Spielerzahlen - zu längeren Wartezeiten beim Matchmaking kommen dürfte.

Stellenmarkt
  1. Senior Architekt ServiceNow (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. SAP Cloud ERP Presales (w/m/d)
    All for One Group SE, verschiedene Standorte
Detailsuche

Bei der Bekanntgabe des "Game Over" für Paragon im Firmenblog teilt Epic Games mit, dass Spieler alle Käufe auf allen Plattformen direkt von dem Unternehmen erstattet bekommen sollen. Die dazu nötigen Links sind direkt in dem Beitrag zu finden.

Konkrete Gründe für das überraschende Aus des aufwendig produzierten Programms nennt Epic Games nicht. Allerdings liegt der Verdacht nahe, dass die Entwickler sich stärker auf den erfolgreichen Battle-Royal-Modus ihres Actionspiels Fortnite konzentrieren wollen.

Wegen der schon länger bekannten Probleme bei Paragon kündigten die Entwickler erst Mitte Januar 2018 in ihrem Forum an, dass ein Teil des Teams abgezogen werden soll, um an Fortnite zu arbeiten. Bei Paragon bestehe das Problem, dass von den neuen Spielern, die den Titel ausprobieren, "nur eine kleine Anzahl nach einem Monat regelmäßig spielt." Deswegen kündigte Epic Games an, nach Möglichkeiten zu suchen, um das Moba erfolgreicher zu machen.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.09.2022, Virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das im Free-to-Play-Modell vermarktete Paragon basiert auf der Unreal Engine 4, es ist für Windows-PC und die Playstation 4 erhältlich. In dem 2016 gestarteten Titel ziehen zwei Teams aus jeweils fünf Helden in den Kampf. Die Steuerung erfolgt aus der Schulterperspektive.

Die Spieler müssen erst gegnerische Wachtürme und ähnliche Anlagen ausschalten, um dann den Kern der feindlichen Basis zu zerstören. Für diese Aktionen gibt es Erfahrungspunkte, mit denen man über ein an Sammelkarten erinnerndes Deck neue oder verbesserte Skills freischalten kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


AlexanderZilka 11. Mär 2018

Wundert mich nicht... Mich hat Paragon wie viele anderen 2016 begeistert. Risige Karten...

FrancescoLoGiudice 23. Feb 2018

..wegen des radikalen Vorgehens gegen jede Form von "menschlichen Aussetzern", wie z.B...

Legendenkiller 29. Jan 2018

Ein LAN Modus in einem F2P Spiel ist wie eine 1¤ Handy ohne Vertrag. PS: hättest du für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Russland soll Sprengung von AKW Saporischschja vorbereiten

Die Ukraine meldet, Russland habe das Kernkraftwerk Saporischschja mit Sprengstoff bestückt. Eine Sprengung könnte eine Katastrophe auslösen.

Ukrainekrieg: Russland soll Sprengung von AKW Saporischschja vorbereiten
Artikel
  1. Nuri bzw. Bitwala: Berliner Fintech-Start-up geht das Geld aus
    Nuri bzw. Bitwala
    Berliner Fintech-Start-up geht das Geld aus

    Das Berliner Fintech findet keine neuen Investoren. Nuri hat mit der insolventen Krypto-Börse Celsius zusammengearbeitet.

  2. Sparmaßnahmen: Komplettes Chaos nach Entlassungen bei Oracle
    Sparmaßnahmen
    "Komplettes Chaos" nach Entlassungen bei Oracle

    Auch Oracle hat einen massiven Stellenabbau begonnen. Das Unternehmen will eine Milliarde US-Dollar an Kosten einsparen.

  3. Suchmaschine: Google war down
    Suchmaschine
    Google war down

    Viele tausend Menschen berichteten von kurzen Ausfällen der Suchmaschine. In einem US-Rechenzentrum kam es zudem zu einem Unfall.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /