Abo
  • IT-Karriere:

MLab: MongoDB kauft für 68 Millionen US-Dollar zu

MongoDB kann nach dem erfolgreichen Börsengang einkaufen gehen. MLab wird nun Teil des Unternehmens.

Artikel veröffentlicht am ,
MongoDB-Chef Dev Ittycheria
MongoDB-Chef Dev Ittycheria (Bild: MongoDB)

MongoDB kauft den Cloud-Datenbankdienst MLab. Das gab der Anbieter der dokumentenorientierten Datenbank in der vergangenen Woche bekannt. Der Kaufpreis liegt laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) bei 68 Millionen US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. via 3C - Career Consulting Company GmbH, Hamburg, Hannover, Köln (Home-Office)
  2. NOVENTI Health SE, Mannheim (Home-Office möglich)

Die Übernahme soll bis Ende Januar 2019 abgeschlossen werden. MLab ist ein Cloud-Datenbankdienst, der MongoDB-Datenbanken hostet und bei den Cloud-Anbietern Amazon, Google oder Microsoft Azure läuft.

MLab Vorstandschef Will Shulman sagte: "MongoDB stellt eine dramatische Änderung dazu dar, wie App-Entwickler mit Daten arbeiten. Es gibt einen Trend, Softwaresysteme über Microservices aufzubauen und diese Systeme in der Cloud einzusetzen. Da dieser Trend anhält, gehen wir davon aus, dass sich enorme Marktchancen für globale Cloud-Datenbanken eröffnen werden."

mLab hostet eine Million Datenbanken

Die beliebte nicht-relationale Datenbank MongoDB ermöglicht eine Entwicklung von Microservices. Entwickler erhalten Funktionen wie Verschlüsselung, Auditierung und zentralisierte Authentifizierung. Hinzu kommen Monitoring und konsistentes Backup zu definierten Zeitpunkten. Statt mit Tabellen lassen sich Relationen direkt in Dokumentenformat speichern. Das soll die Datenstruktur flexibler und einfacher horizontal skalierbar oder replizierbar machen.

MLab hostet nach eigenen Angaben rund eine Million kostenlose und kostenpflichtige Datenbanken auf seiner Plattform.

MongoDB wurde im Jahr 2007 gegründet und hat seinen Unternehmenssitz in New York, MLab ist aus San Francisco und besteht seit 2012. MongoDB hatte über 300 Millionen US-Dollar von namhaften Investoren erhalten, bevor die Firma im vergangenen Jahr an der Nasdaq an die Börse ging. Die Aktie hat derzeit mehr als einen dreifachen Kurs des Ausgabepreises von 24 US-Dollar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229€ (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

windbeutel 15. Okt 2018

Das ist aber kein Killer-Feature von Mongo. Das können andere (relationale) DBMS schon...


Folgen Sie uns
       


Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019)

Der transparente OLED-Fernseher von Panasonic rückt immer näher. Auf der Ifa 2019 steht ein Prototyp, der schon jetzt Einrichtungsideen in den Kopf ruft.

Transparenter OLED-Screen von Panasonic angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

    •  /