Mixer: Microsoft integriert Werbebanner in seine Streamingplattform

Es war nur eine Frage der Zeit: Microsoft blendet erste Werbebanner vor den Inhalten von Streamern wie Ninja auf Mixer ein. Das sei immer geplant gewesen, sagt das Unternehmen im Livestream. Allerdings erhält Microsoft wohl noch alle Einnahmen.

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Mixer zeigt Werbung.
Mixer zeigt Werbung. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft wird künftig auf seiner Streamingplattform Mixer Werbung ausstrahlen. Das berichten die Entwickler im Level-Up-Cast, der Neuigkeiten rund um den Dienst diskutiert. Diese Strategie sei immer ein Plan gewesen, schreibt das Tech-Magazin The Verge. Erste Banner wurden demnach bereits ausgestrahlt.

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Die Moderatorin des Level-Up-Casts Rothamel äußert sich zur Einführung von Werbung: "Ich verstehe das: Ads sind nicht die spaßigste Sache, mit der man zu tun hat." Sie ergänzt allerdings: "Die Seite ist kostenlos, ihr seht Inhalte kostenlos und ihr unterstützt Partner." Es scheint so, als würde Microsoft noch an einer richtigen Integration des Systems arbeiten. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Streamer selbst dann einen Teil der Werbeeinnahmen erhalten.

Geld geht erst einmal nur zu Microsoft

Bisher habe aber nur Microsoft etwas vom Gewinn aus der Werbung. Sie wird vor den Inhalten von Streamern gezeigt. Diese haben aber wohl keinen finanziellen Nutzen daraus. Ein bekannter Mixer-Streamer ist Ninja, der mit Microsoft in einem Geschäftsverhältnis steht und vom Konkurrenten und Amazon-Dienst Twitch abgeworben wurde. Der Fortnite-Spieler hat bereits im ersten Monat 650.000 Abonnenten erhalten können. Für Microsoft sind das potenzielle Konsumenten, die Werbung schauen.

Auf der lange etablierten Plattform Twitch sind Anzeigen eines der wichtigen Mittel für Mitglieder, Geld zu verdienen. Mixer nähert sich der Konkurrenz immer weiter an. Generell erforsche Microsoft mehrere Wege, die Plattform zu monetarisieren. "Wir testen und erforschen immer weitere neue Funktionen und Monetarisierungsoptionen für Mixer-Inhaltsersteller", sagt ein Microsoft-Sprecher The Verge. Derzeit könne darüber aber nicht näher geredet werden.

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