Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Mixed Reality: Microsoft verkauft Dev-Kit der Hololens für 3.000 US-Dollar

Ein Kampf gegen Roboter und ein Termin: Das Dev-Kit der Microsoft Hololens wird 3.000 US-Dollar kosten und im ersten Quartal 2016 verfügbar sein. Die neue Mixed-Reality-Demo ist beeindruckend.
/ Marc Sauter
15 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Dev-Kit der Hololens ist Anfang 2016 verfügbar (Bild: Microsoft)
Das Dev-Kit der Hololens ist Anfang 2016 verfügbar Bild: Microsoft

Microsoft hat einen Termin und einen Preis für die Entwicklerversion der Hololens genannt. Das Dev-Kit der Brille soll im ersten Quartal 2016 verfügbar sein und wird 3.000 US-Dollar kosten. Microsoft-Chef Satya Nadella hatte in einem Interview einen entsprechenden Veröffentlichungstermin im Sommer bereits grob umrissen , aber keinen Preisrahmen genannt.

Die neue Project Xray genannte Demo bildet eine Mixed Reality ab, also reale und virtuelle Elemente vermischt, die miteinander interagieren. Hierzu hat Microsoft eine Präsentation vorbereitet, bei der Roboter aus Wänden hervorbrechen und mit einer holografischen Waffe und einem dazugehörigen Schild abgewehrt werden. Die in der kabellosen Hololens integrierten Sensoren erfassen hierzu die Umgebung, die bisher nicht näher beschriebene Holographic Processing Unit (HPU) erweitert sie mit virtuellen Objekten.

Microsoft Hololens Project Xray Demo
Microsoft Hololens Project Xray Demo (05:29)

Rein grafisch ist die Darstellung vergleichsweise simpel. Explosionen beispielsweise haben keinen Einfluss auf die Umgebung, beleuchten sie also nicht. Was hingegen klappt und den Realismusgrad deutlich erhöht, sind Schatten, die von den fliegenden Robotern und den mechanischen Skorpionen geworfen werden. Bruchstücke der gesprengten Wand und kleine Debris schlittern zudem über den Boden, die reale Physik wird also annähernd physikalisch korrekt in die virtuelle Welt übertragen.

Auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build im Mai 2015 haben wir einen frühen Prototyp der Microsoft Hololens ausprobiert . Die damals gezeigte Demo war allerdings weniger interaktiv, da beispielsweise die künstliche Intelligenz fehlte, welche die Roboter kontrolliert und den Spieler angreifen lässt.


Relevante Themen