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Mixed-Reality-Headset: Leaks zeigen Details zu Samsungs Vision-Pro-Konkurrenten

Nachdem Apple das Vision Pro gezeigt hat, ist die Konkurrenz nicht untätig geblieben. Samsung will ein ähnliches Produkt bauen – für weniger Geld.
/ Oliver Nickel
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Samsung plant ein Konkurrenzprodukt zum Apple Vision Pro. (Symbolbild) (Bild: Pixabay.com)
Samsung plant ein Konkurrenzprodukt zum Apple Vision Pro. (Symbolbild) Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

Samsung arbeitet an einem Konkurrenzprodukt zu Apples Vision Pro . Erste Leaks, die auf dem chinesischen Newsportal Vrtuoluo veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) ( via Neowin(öffnet im neuen Fenster) ) wurden, zeigen ein Mixed-Reality-Headset mit vier Tracking-Kameras an den Seiten. Die werden vermutlich für eine Art Inside-out-Tracking und Gestenerkennung benötigt. Der Prototyp verwendet zudem zwei Farbkameras für VR-Pass-Through und einen Entfernungssensor.

Letzterer wird wahrscheinlich dazu verwendet, um die Position der Hände im Raum zu erkennen. Das Samsung-Headset soll also ähnlich wie Apples Vision Pro auf Controller verzichten. Bisherige VR-Headsets gehen einen anderen Weg, da sie größtenteils für Spiele und den Medienkonsum entwickelt werden.

Samsungs Headset soll laut dem Leak mit OLED-Panels ausgestattet werden. Allerdings ist bisher nicht bekannt, welche Auflösungen hier pro Auge erwartet werden können. Klar ist, dass der Exynos-2200-Chip als zentrale Recheneinheit dienen soll. Das SoC unterstützt maximal 4K bei 120 Hz. Hier könnten also etwa zwei 1440p-Displays mit relativ hoher Bildfrequenz angetrieben werden.

Apple zeigt die Technik hinter dem Vision Pro Headset (WWDC 2023)
Apple zeigt die Technik hinter dem Vision Pro Headset (WWDC 2023) (10:44)

Günstiger als Apples Vision Pro

Ob Samsung wie Apple für das kommende Headset ebenfalls ein eigenes Betriebssystem entwickelt, ist nicht klar. Allerdings gab es bereits zuvor Berichte über ein gemeinsames XR-Ökosystem, das Samsung zusammen mit Qualcomm und Google entwickeln will. Denkbar wäre also ein angepasstes Android-Betriebssystem für Mixed-Reality-Headsets. Den Ansatz verfolgt Apple auch bei Vision OS, einer angepassten Version von iOS.

Ein wichtiger Punkt wird der Preis sein. Der soll etwa bei 1.500 bis 2.000 US-Dollar liegen. Allerdings kann sich das bis zum geplanten Release im Jahr 2024 noch ändern. Samsungs Mixed-Reality wäre mit diesem Preis definitiv wesentlich günstiger als Apples Vision Pro, das 3.500 US-Dollar kosten soll. Es gibt aber bereits Berichte, die von einer Consumer-Version des Vision Pro ausgehen. Die dürfte um einiges günstiger sein.


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