Mix Fold: Xiaomi bringt faltbares Smartphone mit flüssiger Kameralinse

Bei Xiaomis Mix Fold liegt der große Bildschirm innen, dazu gibt es ein Außendisplay. Interessant sind die Software und die Kamera mit flüssiger Linse.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Mix Fold von Xiaomi
Das Mix Fold von Xiaomi (Bild: Xiaomi/Youtube/Screenshot: Golem.de)

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat sein erstes Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt. Das Mix Fold folgt dem Designprinzip von Samsungs Galaxy Z Fold 2: Auf der Außenseite ist ein 6,52 Zoll großes Display verbaut, innen ein 8,01 Zoll großer Bildschirm. Bei beiden handelt es sich um AMOLED-Panel.

Stellenmarkt
  1. Projektleiter*in Digitalisierung
    Universitätsstadt MARBURG, Marburg
  2. Manager Informationssicherheit / Datenschutz Erzeugung (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart
Detailsuche

Der große Bildschirm hat eine Auflösung von 2.480 x 1.860 Pixeln. Die maximale Helligkeit liegt bei 600 cd/m², das Display unterstützt HDR10+ und eine Bildrate von 60 Hz. Das Außendisplay hingegen unterstützt 90 Hz.

Wie beim Galaxy Z Fold 2 wird das Smartphone in der Mitte zusammengeklappt, die beiden Hälften liegen mit einem kleinen Spalt am Gelenk zusammen. Bei der Präsentation ist zu erkennen gewesen, dass sich in der Mitte des innen liegenden Bildschirms ein deutlicher Falz befindet. Das Scharnier soll Xiaomi zufolge für 200.000 Faltvorgänge ausreichen.

Außendisplay ermöglich schnelle Nutzung ohne Aufklappen

Dank des außen liegenden Displays lässt sich das Mix Fold auch verwenden, ohne es aufzuklappen. Der Innenbildschirm soll dank hinter dem Display-Panel angebrachten Stahlplatten stabiler sein als bei anderen Herstellern.

  • Xiaomi-Chef Lei Jun mit dem Mix Fold (Xiaomi/Youtube/Screenshot: Golem.de)
  • Das Mix Fold von Xiaomi (Xiaomi/Youtube/Screenshot: Golem.de)
  • Das Mix Fold von Xiaomi (Xiaomi/Youtube/Screenshot: Golem.de)
Xiaomi-Chef Lei Jun mit dem Mix Fold (Xiaomi/Youtube/Screenshot: Golem.de)
Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Aufgeklappt ändert sich die Benutzeroberfläche des innen liegenden Bildschirms von klassischem Android hin zu einer Ansicht, die mehr an eine Desktop-Oberfläche erinnern. Es gibt ein Startmenü, zudem lassen sich Apps in einzelnen Fenstern verwenden. Eine Swipe-Geste mit drei Fingern ruft den Desktop auf.

Eine Notch hat das Display nicht. Die Kamera ist auf der Rückseite eingebaut, die Hauptkamera hat eine Auflösung von 108 Megapixeln. Unterstützt wird sie durch eine Superweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln und einem Bildwinkel von 123°. Bei der dritten Kamera mit 8-Megapixel-Sensor setzt Xiaomi seine neue flüssige Linse ein. Dadurch kann die Kamera sowohl Tele- als auch Makroaufnahmen machen. Xiaomi spricht von einem 30-fachen Tele; inwieweit dies eine optische Vergrößerung ist, ist unbekannt.

Oster-Angebote bei Amazon bis zum 31. März.

Im Inneren des Mix Fold steckt Qualcomms Snapdragon 888. Der Scharnierbereich wird verwendet, um Wärme abzuführen. Der Arbeitsspeicher ist 12 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 256 oder 512 GByte. Außerdem gibt es eine Sonderedition aus Keramik mit 16 GByte RAM und 512 GByte Flash-Speicher. Der Akku hat eine Nennladung von 5.020 mAh und lässt sich mit 67 Watt aufladen.

Preise beginnen bei umgerechnet 1.300 Euro

Das Mix Fold mit 256 GByte Speicher wird in China 10.000 Yuan kosten, das sind umgerechnet knapp 1.300 Euro, die Variante mit 512 GByte Speicher 1.430 Euro. Die Spezialversion aus Keramik hat einen Preis von 13.000 Yuan, umgerechnet fast 1.700 Euro. Ob das Smartphone auch in Europa auf den Markt kommen wird, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bald exklusiv bei Disney+
Serien verschwinden aus Abos von Netflix und Prime Video

Acht Serienklassiker gibt es bald nur noch exklusiv bei Disney+ im Abo. Dazu gehören Futurama, Family Guy und 24.
Von Ingo Pakalski

Bald exklusiv bei Disney+: Serien verschwinden aus Abos von Netflix und Prime Video
Artikel
  1. Chorus im Test: Action im All plus galaktische Grafik
    Chorus im Test
    Action im All plus galaktische Grafik

    Schicke Grafik und ein sprechendes Raumschiff: Chorus von Deep Silver entpuppt sich beim Test als düsteres und spannendes Weltraumspiel.
    Von Peter Steinlechner

  2. Mobilfunkexperte: Afghanischer Ex-Minister hat nach Lieferando einen neuen Job
    Mobilfunkexperte
    Afghanischer Ex-Minister hat nach Lieferando einen neuen Job

    Der frühere afghanische Kommunikationsminister Syed Sadaat arbeitet nicht mehr bei Lieferando in Leipzig. Nun wird er Partner bei einem Maskenhersteller.

  3. Edge-Browser: Microsoft will Installation von Chrome verhindern
    Edge-Browser
    Microsoft will Installation von Chrome verhindern

    Microsoft intensiviert sein Vorgehen gegen andere Browser: Vor der Installation von Chrome wird Edge übertrieben gelobt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Toshiba Canvio 6TB 88€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Netgear günstiger (u. a. 5-Port-Switch 16,89€) • Norton 360 Deluxe 2022 18,99€ • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G3 27" FHD 144Hz 219€) • Spiele günstiger (u. a. Hades PS5 15,99€) [Werbung]
    •  /