Skills Mix: IBM Deutschland will fast 1.000 Stellen abbauen

IBM will konzernweit rund 14.000 Stellen abbauen. In Deutschland sind knapp 1.000 betroffen. Der Konzern kommentiert: "Wir verändern kontinuierlich unseren Mix an Skills."

Artikel veröffentlicht am ,
Tarifrunde Ende 2015 bei IBM Deutschland
Tarifrunde Ende 2015 bei IBM Deutschland (Bild: Verdi)

Bei IBM in Deutschland sollen rund 1.000 Stellen wegfallen. Das gab die Gewerkschaft Verdi unter Berufung auf eine Ankündigung des IT-Konzerns bekannt. Betroffen seien die Konzernbereiche IBM Business & Technology Services (B&TS), IBM Global Business Solutions (GBS) und IBM Management & Business Support (MBS). IBM GBS und MBS Hannover soll geschlossen werden.

Stellenmarkt
  1. IT Spezialist (m/w/d) für den 1st Level Support
    Modis IT Outsourcing GmbH, Erfurt, Leipzig (Home-Office)
  2. IT Inhouse Consultant CAD (m/w/d)
    MTU Aero Engines AG, München
Detailsuche

Die Facebook-Gruppe Watching IBM berichtet, dass hierzulande 900 Stellen abgebaut werden. Der Arbeitsplatzabbau soll innerhalb der nächsten zwölf Monate stattfinden. Der Bereich IBM B&TS in D-A-CH, ein Akronym für Deutschland, Österreich und die Schweiz, solle geschlossen werden. In vielen weiteren Ländern gibt es Berichte über Stellenabbau bei IBM.

In einem offenen Brief an die deutsche Geschäftsführung fordert Verdi, die geplanten Stellenstreichungen zurückzunehmen. In Deutschland beschäftigt der IT-Konzern nach aktuellen Angaben rund 16.500 Menschen. Im Jahr 2009 hatte IBM noch 21.100 Beschäftigte.

Das Unternehmen hat die Anzahl des Stellenabbaus nicht kommentiert. "IBM hat die Mitbestimmung informiert und zu Verhandlungen aufgefordert. Wir verändern kontinuierlich unseren Mix an Skills. IBM wird weiterhin Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen einstellen", teilte das Unternehmen mit.

Bernstein-Analysten bestätigt

Golem Akademie
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut Berechnungen eines Bernstein-Analysten dürfte ein laufender Stellenabbau bei IBM konzernweit über 14.000 Beschäftigte betreffen. A. M. (Toni) Sacconaghi beruft sich auf eine Pflichtmitteilung des Unternehmens. IBM hatte am 23. Februar in einer 10-K-Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) erklärt, 1 Milliarde US-Dollar Kosten für Stellenabbau einzuplanen. Die Bernstein-Analysten haben daraus berechnet, dass 14.285 Stellen betroffen sein dürften, da IBM traditionell Kosten von 70.000 US-Dollar pro abgebauter Stelle ansetzt. Da die Abfindungspakete gegenwärtig sehr viel niedriger seien, könne der Stellenabbau allerdings noch massiver ausfallen, erklärte Sacconaghi.

IBM teilte im Jahr 2015 mit, es habe 70.000 Personen neu eingestellt. Gegenwärtig gibt es nach Unternehmensangaben weltweit 25.000 offene Stellen bei IBM.

Im September 2015 wurde berichtet, dass der US-Konzern alle Beschäftigten der Tochterfirma IBM Deutschland Enterprise Application Solutions entlässt. Es würden keine anderen Arbeitsplätze im Konzern angeboten. Die Tochterfirma programmierte als interne IT-Dienstleistung für IBM in Deutschland.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond

Ob sich Elon Musk so die erste Ankunft einer SpaceX-Rakete auf dem Mond vorgestellt hat?

Raumfahrt: SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond
Artikel
  1. Geforce RTX 3050 im Test: Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen
    Geforce RTX 3050 im Test
    Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen

    Upgrade dank DLSS und Raytracing: Die Geforce RTX 3050 ist die erste Nvidia-Grafikkarte mit diesen Funktionen für theoretisch unter 300 Euro.
    Ein Test von Marc Sauter

  2. Radikalisierung im Netz: Neue Taskforce des BKA nimmt Telegram ins Visier
    Radikalisierung im Netz
    Neue Taskforce des BKA nimmt Telegram ins Visier

    Das Bundeskriminalamt hat eine neue Taskforce gegründet, um gezielt Straftatbestände in Messengern wie Telegram zu verfolgen.

  3. Actionspiel: Crytek kündigt Crysis 4 an
    Actionspiel
    Crytek kündigt Crysis 4 an

    Großstadtruinen und Nano-Partikel: Mit einem Teaser stellt das Entwicklerstudio Crytek ganz offiziell Crysis 4 vor.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /