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Kampfszene aus Mittelerde: Schatten des Krieges
Kampfszene aus Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros Interactive Entertainment)

Mittelerde Schatten des Krieges: Computergenerierte Orkfreunde im Anmarsch

Kampfszene aus Mittelerde: Schatten des Krieges
Kampfszene aus Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros Interactive Entertainment)

Drachenreiten, abwechslungsreiche Regionen und spektakuläre Grafik - alles schön und gut. Der spannendste Moment bei der Präsentation von Mittelerde: Schatten des Krieges war aber, als ein computergenerierter Ork etwas Besonderes getan hat.
Von Peter Steinlechner

Es steht nicht gut um Talion, der Hauptfigur in Mittelerde: Schatten des Krieges. Mit seiner Armee hat er die Festung eines gewissen Ur-Hakon the Dragon gestürmt. Aber jetzt ist der Verteidiger gerade dabei, Talion in mindestens zwei Teile zu zerhackstückeln. Der fiese Ork freut sich schon - da passiert etwas Unerwartetes: Ein Verbündeter von Talion feuert von einer Burgzinne aus mit seiner Armbrust einen Bolzen auf den Verteidiger. Und rettet Talion damit das Leben.

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Das Besondere daran: Den Armbrustschützen hat weder der Spieler gesteuert noch hat ihm ein Skript des Programms einen Befehl erteilt. Stattdessen haben ihm seine Algorithmen gesagt, dass er sich zuerst als Spion in die Festung des Gegners schleichen und dann eben Talion in brenzligen Situationen beistehen soll. Er hat also weitgehend auf eigene Faust gehandelt, wie uns die Entwickler von Monolith erklären, die uns Mittelerde: Schatten des Krieges vor ein paar Tagen im Rahmen der GDC 17 vorgestellt haben.

Die Hilfe durch den Spion und Armbrustschützen hat deshalb funktioniert, weil das aus dem Vorgänger bekannte Nemesis-System nun deutlich erweitert wurde. Es generiert nun nicht mehr relativ glaubwürdige Hierarchien, persönliche Abneigungen und bestimmte Verhaltensmuster innerhalb der feindlichen Armee. Sondern eben auch bei den Verbündeten von Talion, die sich nun glaubwürdig loyal und hilfsbereit geben sollen - aber auch mal feindselig und verräterisch, so die Entwickler.

  • Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros)
  • Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros)
  • Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros)
Mittelerde: Schatten des Krieges (Bild: Warner Bros)

Abgesehen von diesem einen, fast ein bisschen magischen Moment mit dem Armbrustbolzen in letzter Sekunde, hatte die Schlacht um die Festung übrigens noch sehr viel mehr zu bieten. Es gab mehrere Angriffswellen, fast schon grotesk aufwendige Spezialeffekte mit Feuerwellen und berstenden Mauern und am Ende einen Kampf mit Ur-Hakon the Dragon.

Der sitzt, nachdem Talion seine Burg gestürmt hat, auf seinem Thron und applaudiert sogar noch herablassend, dann muss er aber selbst im Zweikampf antreten, den er natürlich nicht übersteht. Anschließend darf Talion die eroberte Festungsanlage und damit die gesamte Region einem seiner Verbündeten zur Verwaltung unterstellen - was natürlich wieder neue Freundschaften, aber auch Enttäuschungen und damit möglicherweise Verrat in den eigenen Reihen bedeuten könnte.

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kuschelbär 10. Mär 2017

Also wenn ich das im Video richtig sehe, stand der Ork da ja schon vorher und war...

Elgareth 09. Mär 2017

Hehe... wohl wahr. "Haben die Führer der Länder nicht verstanden, dass Nuklearwaffen zu...

Elgareth 09. Mär 2017

Wichtig: Es ist nicht der eine Ring, sondern ein neuer, mit dem Sauron egtl. nix zu tun...



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