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Mitmachprojekt: Wir haben bereits mehr als 1 Million Temperaturmessungen

Weiterhin messen Golem.de-Leserinnen und -Leser fleißig ihre Bürotemperaturen. Und ständig kommen neue dazu. Die Zahl der Orte hat sich fast verdoppelt. Und wir sind überrascht, wo unsere Leserinnen und Leser überall arbeiten.
/ Alexander Merz
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Temperatur messen mit dem Raspberry Pi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Temperatur messen mit dem Raspberry Pi Bild: Martin Wolf/Golem.de

Seit zwei Monaten übermitteln Leserinnen und Leser uns ihre Bürotemperaturen . Dabei sind bislang knapp 1,5 Millionen Messwerte zusammengekommen. Viele geben bei der Datenübertragung auch ihren Ort an: Mittlerweile wurden uns demnach Werte aus 188 Städten übermittelt – ein großer Zuwachs seit der letzten Zwischenauswertung. Wir haben sie auf einer Karte verzeichnet.

Wir freuen uns über alle, die mitmachen. In unserem Github-Repository(öffnet im neuen Fenster) haben wir deshalb Code für weitere Plattformen ergänzt. Mit dem Tinkerforge -Temperatur-Modul reduziert sich der Aufwand auf die reine Programmierung am PC, Elektronikfummeleien entfallen. Mit dem Intel Edison zeigen wir die Temperaturmessung mit Hilfe des analogen Temperatursensors TMP36. Wer die Temperatur auch vor Ort verfolgen möchte, kann sich den Quellcode für die ESP8266-basierte NodeMCU-Plattform anschauen. Dabei wird die gemessene Temperatur auch auf einem angeschlossenen Minidisplay ausgegeben.

Mitmachprojekt Der Kampf um die Bürotemperatur
Mitmachprojekt Der Kampf um die Bürotemperatur (00:49)

Wo gemessen wird

Auch wenn unsere Temperaturauswertung erst im August beginnen soll, liefern uns die freiwillig übermittelten Ortsdaten schon bemerkenswerte Erkenntnisse. Wir freuen uns, dass wir überall auf der Welt gelesen werden! Überrascht sind wir aber über die Häufungen von Messstationen in bestimmten Regionen Deutschlands. Das Ruhrgebiet scheint sich tatsächlich vom Kohlepott zum Technikstandort gewandelt zu haben. Erstaunlich ist die Häufung in Hessen um Frankfurt am Main herum – spielen Entwickler/-innen für Finanzsoftware in ihrer Freizeit etwa auch gern mit Statistiken und Zahlen?


Unterrepräsentiert scheinen uns hingegen derzeit noch Baden-Württemberg und Bayern. Sind dort die Büros so perfekt klimatisiert, dass das kein Thema ist? Oder wird noch an der besten Bürotemperaturmessstation gebastelt? Weniger überraschen uns leider die weißen Flecken in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, hier dürfte unter anderem die geringe Bevölkerungsdichte ausschlaggebend sein.


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