Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Mitmachprojekt: Unsere Leser messen bereits in über 100 Städten

Wir haben unsere Leser dazu aufgerufen, Golem.de für ein Langzeitprojekt regelmäßig ihre Bürotemperatur zu übermitteln. Und unsere Leser machen tatsächlich mit! Ein erster Zwischenbericht.
/ Alexander Merz
70 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Messungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Messungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bild: Alexander Merz/Golem.de

Ein bisschen nervös waren wir schon, als Mitte April unser erster Artikel zu unserem Büromessprojekt online ging. Wir wollen wissen, wie warm es in den Büros in Deutschland ist, und ob unsere Leser es eher warm oder kühl mögen. Doch dazu brauchen wir viele Messwerte. Die Golem.de-Leser zu bitten, uns regelmäßig Messdaten zu übermitteln, schien uns schon mutig – aber auch noch den Bau oder die Programmierung kleiner Messstationen vorauszusetzen, kam selbst uns etwas gewagt vor. Doch die Reaktionen und das positive Feedback unserer Leser haben uns begeistert! Bislang sind mehr als 230.000 Messungen zusammengekommen.

Mitmachprojekt Der Kampf um die Bürotemperatur
Mitmachprojekt Der Kampf um die Bürotemperatur (00:49)

Da wir wissen, dass unsere Leser Wert auf Datenschutz legen, ist bei der Datenübermittlung nur die Angabe der Temperatur verpflichtend. Allerdings kann jeder optional weitere Daten zum Ort und zur eindeutigen, aber anonymen Geräte-Identifizierung über ein Token angeben, um zusätzliche Analysen zu ermöglichen. Und wir freuen uns, dass viele Nutzer davon Gebrauch machen. Auf Basis der übermittelten Ortsangabe bieten wir eine Karte an, die anzeigt, wo bereits überall gemessen wird. Darauf sind bereits über 100 Orte verzeichnet.

Mehr unterstützte Plattformen und neue Funktionen

Neben unseren bisher veröffentlichten Bauanleitungen hat ein Benutzer mittlerweile auch Code für den Netduino(öffnet im neuen Fenster) beigesteuert. Er ist in unserem Github-Repository(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Wir selbst wollen bis Ende Mai ebenfalls noch weitere Anleitungen veröffentlichen.

Aufgrund von Nutzervorschlägen haben wir seit dem Start des Projektes auch zusätzliche Serverfunktionen bereitgestellt, damit die Teilnehmer selbst sehen können, was sie eigentlich messen. Prinzipbedingt setzt das allerdings die Verwendung des Tokens voraus: Die Chart-Seite zeigt den Temperaturverlauf der vergangen sieben Tage an, eine Validierungsfunktion liefert einen einfachen Überblick über den bisherigen Messzeitraum und den bisher niedrigsten wie auch höchsten Messwert. Nähere Information dazu gibt es auf der Dokumentationsseite.


Relevante Themen