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Schaltung für die Programmierung aufbauen

Jetzt muss das Programm auf den ESP-01 übertragen werden. Dazu reichen prinzipiell ein USB-zu-Seriell-Adapter und ein Steckbrett - bei der Gelegenheit bauen wir aber auch die Stromversorgung mit auf. Viele USB-zu-Seriell-Adapter bieten zwar auch eine 3,3-V-Versorgung an, liefern aber für den ESP nicht immer ausreichend Strom.

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ESP-Module benötigen eine Versorgungsspannung von 3,3 Volt, wofür wir einen LD33V-Spannungswandler verwenden. Die Ausgangsspannung stellt bei uns eine umfunktionierte USB-Buchse bereit, so können wir zur Stromversorgung auf ein USB-Netzteil zurückgreifen. Alternativ bietet sich eine Versorgung per Batterie oder über ein Netzteil mit Hohlstecker an. Es gilt lediglich zu beachten, dass bei einer Spannungsdifferenz von mehr als 3 Volt ein Kühlkörper am Spannungswandler angebracht werden sollte, da er sonst heiß wird.

Die USB-Buchse wurde auf eine Experimentier-Platine aufgelötet, dabei haben wir nur den stromführenden Pin und den Massepin mit der Platine verbunden, die beiden Datenleitungen hingegen abgetrennt. Über zwei weitere Pins auf der Platine wurde sie Steckbrett-kompatibel. Die Masse wird mit dem linken Bein des Spannungswandlers verbunden, wie auch mit der blauen Leiste des Steckbretts. Die Stromleitung von USB-Buchse verbinden wir mit dem rechten Bein des Wandlers, das mittlere Bein mit der roten Leiste des Steckbretts.

Jetzt kann der ESP angeschlossen werden. Der GND-Pin wird mit der blauen Masse-Leiste des Steckbretts verbunden, der VCC-Pin mit der roten Strom-Leiste, wie auch der CH_PD-Pin. Damit das ESP-Modul in den Flashmodus schaltet, muss GPIO-00 auf Masse gelegt und GPIO-02 mit Strom versorgt werden. Jetzt muss noch der TX-Pin des Moduls mit dem RX-Kontakt des USB-zu-Seriell-Adapters verbunden werden und der RX-Pin mit dem TX-Kontakt.

  • ESP-01 als Temperaturmessstation (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ESP-01 mit Arduino als Temperaturmessstation (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ESP-01 und ESP-12 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Basisschaltung für den Temperatursensor und die Stromversorgung  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für den Standalone-Betrieb eines ESP-01 ist neben der zusätzlichen Stromversorgung auch ein USB-zu-Seriell-Adapter nötig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fritzing-Zeichnung für den Betrieb des ESP-01 mit einem Arduino (Abb.: Alexander Merz/Fritzing)
  • Fritzing-Zeichnung für den Standalone-Betrieb des ESP-01 (Abb.: Alexander Merz/Fritzing)
Fritzing-Zeichnung für den Standalone-Betrieb des ESP-01 (Abb.: Alexander Merz/Fritzing)

Nach der Vorbereitung wird die Schaltung mit Strom versorgt und der USB-zu-Seriell-Adapter an den Computer angeschlossen. In der Arduino-IDE wird als serieller Port der Adapter ausgewählt, im Board-Menü der "Generic ESP8266"-Eintrag. Nach Auswahl dieses Typs enthält das Werkzeug-Menü einige weitere Einträge, sie sind für uns aber nicht weiter interessant. Das Programm kann jetzt wie üblich kompiliert und übertragen werden.

Temperatursensor ergänzen

Für die eigentliche Arbeit ist die Verbindung mit dem USB-zu-Seriell-Adapter nicht notwendig. Auch muss die Verkabelung der GPIO-Pins gelöst werden. Stattdessen wird die Schaltung für die Temperaturmessung nach dem bekannten Muster aufgebaut. Das mittlere Bein des Temperatursensors wird mit Pin 2 des Moduls verbunden. Jetzt kann die gesamte Schaltung wieder mit Strom versorgt werden und läuft unabhängig.

Jetzt zum Freizeitforscher werden

Mit dem Schaltungsaufbau und dem regelmäßigen Skriptaufruf sind alle Zutaten beisammen, um an unserem großen Projekt Wie warm ist es in euren Büros? teilzunehmen. Wir hoffen, dass möglichst viele Bastler mitmachen - jetzt vielleicht auch du?

In dieser Serie sind bislang für folgende Plattformen Anleitungen erschienen:

 ESP allein benutzen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


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Ralfonso 18. Mai 2018

Auch interessant zu sehen, wie sich die Temperatur und der Stromverbrauch bei den...

MichaelDworkin 11. Jun 2016

Danke für Ihre Artikel. Ich habe nach Ihre Anleitung Arduino installiert und ESP8266...

ChriDDel 25. Mai 2016

warum der TPS63050? Bei meinen Recherchen bin ich auf den HT7333 gestoßen. Günstig und...

am (golem.de) 05. Mai 2016

Man benötigt das ESP-Paket für die Arduino-IDE wie im Artikel auf Seite 3 beschrieben...

H4ndy 01. Mai 2016

Ich hab nen Digistump Oak genommen, der ist etwas teuerer, bringt aber Particle.io mit...


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