Das Steckbrett vorbereiten

Ein Steckbrett verfügt am Rand üblicherweise über zwei Leisten, die jeweils mit einer roten und einer blauen, manchmal auch schwarzen Linie markiert sind. Die Leiste mit der blauen Linie verbinden wir mit dem Masse-Anschluss des Raspberry Pi. Der befindet sich an Pin 6, dem dritten Pin an der Außenseite. Die Leiste mit der roten Linie wird mit dem Pin 1 des Raspberry Pi verbunden, wo es eine 3,3-Volt-Versorgung bereitstellt.

Den DS18B20 benutzen

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Als Erstes wird der Temperatursensor mit dem Raspberry Pi verbunden. Das Bauelement DS18B20 wirkt zwar unscheinbar, ist aber tatsächlich ein kleiner Mikrochip. Er liefert uns die gemessene Temperatur über eine One-Wire-Datenleitung und ist äußerst populär. Wer eine Messstation mit externen Temperatursensoren besitzt, wie sie zum Beispiel auch für die Serverraumüberwachung verwendet wird, hat wahrscheinlich schon einige dieser Sensoren. Denn zu den Vorteilen des DS18B20 zählen die einfache Verfügbarkeit, eine standardisierte Anwendung und die unkomplizierte Auswertung.

Der Temperatursensor hat drei Beinchen. Wir betrachten den Sensor im Folgenden von vorn, von der flachen, bedruckten Seite her. Das linke Bein ist der Masse-Anschluss, im Englischen Ground genannt und meist mit GND abgekürzt. Am rechten Bein muss eine Spannung von 3,3 Volt angelegt werden. Das mittlere ist die eigentliche Datenleitung.

  • Ungefähr so sollte die Konstruktion am Ende aussehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Basis-Schaltkreis mit Temperatursensor und LED (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fritzing-Zeichnung der Konstruktion (Abb.: Alexander Merz/Fritzing)
Der Basis-Schaltkreis mit Temperatursensor und LED (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Den DS18B20 anschließen

Der DS18B20 wird wie in der Abbildung gezeigt in die Reihen auf das Steckbrett gesteckt. Die Reihe, in der das linke Beinchen steckt, wird mit der blau markierten Leiste mit Hilfe eines Kabels verbunden. Die Reihe mit dem rechten Beinchen verbinden wir mit dem der rot markierten Leiste. Die mittlere Reihe mit dem Beinchen der Datenleitung können wir direkt mit Pin 7 des Raspberry Pi verbinden, das ist der vierte Pin auf der Innenseite der GPIO-Leiste. Schließlich wird noch ein 4,7-kOhm-Widerstand in die mittlere und rechte Reihe gesteckt.

Die LED anschließen

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Auch die LED stecken wir auf zwei Reihen auf das Steckbrett. Das je nach LED lange oder abgeknickte Beinchen (der Anode) verbinden wir mit dem Pin 11 des Raspberry Pi, dem sechsten Pin auf der Innenseite der GPIO-Leiste. Das eine Ende des 220-Ohm-Widerstands wird in die gleiche Reihe gesteckt wie das noch nicht verbundene, kurze Beinchen der LED (die Kathode), das andere Ende in eine freie Reihe. Diese wird mit der blau markierten Leiste per Kabel verbunden. Damit haben wir die Schaltung vollständig aufgebaut.

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mp3tobi 03. Mär 2017

Etwas spät: Aber vielleicht hilft das ja weiter: http://c64-online.com/?p=1471

Mrs.Jane 12. Mai 2016

Hallo, ich habe leider das gleiche Problem, konntest du es mittlerweile lösen ? Gruß J.

zipper5004 09. Mai 2016

Ich habe folgendes gefunden: http://de.aliexpress.com/item/Basic-Starter-Kit-Set-Educator...

I2e4per 28. Apr 2016

Ist es vorgesehen, auch das Backend (Serverscript, DB setup etc) ebenfalls zu...



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