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Mitfahrzentrale: Uber senkt Preise auf 35 Cent pro Kilometer

Uber will in Berlin zur Mitfahrzentrale werden und senkt die Preise massiv. Für den Limousinendienst Uberblack will das Startup eine Betriebserlaubnis erwerben und selbst Fahrzeuge kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Uber-App auf einem Smartphone in Berlin
Uber-App auf einem Smartphone in Berlin (Bild: Adam Berry/Getty Images/Getty Images)

Der App-Anbieter Uber ändert in Deutschland seine Strategie: Aus Uber Pop soll eine Art Mitfahrzentrale mit deutlich niedrigeren Preisen werden. Für den Chauffeurdienst Uberblack will das US-Unternehmen eine generelle Betriebserlaubnis erwerben und selbst Fahrzeuge kaufen. Das berichtet die Zeitung die Welt. Ubers Agentur hat Golem.de die Informationen bestätigt, die auf einem Rundschreiben an die Nutzer der App und die Fahrer beruhten.

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Uber hatte nach einer Serie von Verboten versucht, sich mit Ubertaxi für das Taxi-Gewerbe zu öffnen.

Eine Fahrt mit Uber Pop in Berlin kostet künftig 35 Cent pro Kilometer. Derzeit sind circa 1,60 Euro pro Kilometer in der Hauptstadt zu zahlen. Die Preise können in Zeiten mit hoher Nachfrage steigen. Entscheidend für Uber sei, dass die neuen Tarife deutlich unter den Betriebskosten für ein Auto lägen. Damit könne der Beförderungsdienst als Mitfahrzentrale agieren.

Die Änderungen gelten zunächst nur für Berlin. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte in einem Eilverfahren das vom Senat der Hauptstadt verhängte Verbot bestätigt.

Dass die neuen Bedingungen auf andere Städte übertragen würden, sei nicht ausgeschlossen, berichtet die Welt aus dem Umfeld des Unternehmens.

Uber Pop dürfte bei einem Kilometerpreis von 35 Cent kaum Geld verdienen. "Das müssen wir erst mal so hinnehmen. Die Alternative wäre, ganz vom Markt zu verschwinden", sagte ein Uber-Mitarbeiter der Welt. Wer nicht am Markt sei, könne auch keinen Einfluss auf die Politik nehmen.

Ob sich für diesen Preis noch Fahrer finden, ist fraglich: "Seit wir hier in Deutschland an den Start gegangen sind, haben sich 12.000 Menschen gemeldet, die für uns fahren wollen", hieß es. Uber hoffe, dass angesichts dieser Menge auch künftig genug Autobesitzer bereit seien, unter den neuen Konditionen zu fahren.



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nudel 13. Okt 2014

Das Landgericht Frankfurt stellt fest: Wer sich nicht an das Personenbeförderungsgesetz...

Bouncy 13. Okt 2014

Wir sind ja auch keine Politiker hier. Aber den realen Bedarf kannst du der Diskussion...

Anonymer Nutzer 10. Okt 2014

Zalando ist ja noch auf dem weg, oder?

BLi8819 10. Okt 2014

Am Erfolg von Lieferando und Co. sind die Anbieter aber selbst schuld. Sie haben sich...

bernd71 10. Okt 2014

Da wäre ich mir nicht so sicher. Man kann sich ja alles schön rechnen.


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