• IT-Karriere:
  • Services:

Mitchell Baker: Thunderbird könnte von Mozilla abgetrennt werden

Laut Mozilla-Chefin Mitchell Baker sollte die Entwicklung von Thunderbird und Firefox künftig strikt getrennt stattfinden, wovon beide Programme profitieren sollen. Möglicherweise wird der freie E-Mail-Client gar aus dem Mozilla-Projekt ausgegliedert - entschieden ist aber noch nichts.

Artikel veröffentlicht am ,
Thunderbird könnte aus Mozilla ausgegliedert werden.
Thunderbird könnte aus Mozilla ausgegliedert werden. (Bild: Mozilla/MPLv2)

Mozilla-Chefin Mitchell Baker hat in einer sehr langen E-Mail ihre Sicht auf die Zukunft von Thunderbird dargelegt, was als Diskussionsgrundlage für die Community dienen soll. Demnach soll der freie E-Mail-Client möglichst stark von der Entwicklung des Firefox-Browser entkoppelt werden und könnte sogar aus Mozilla ausgegliedert werden. Als Vorsitzende der Mozilla-Stiftung hat Baker einen verhältnismäßig großen Einfluss sowohl auf das Unternehmen wie auch das Projekt und nutzt diesen immer wieder, um beide voranzutreiben.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden, Frankfurt a. M., München
  2. medneo GmbH, Berlin

Für eine Trennung der Entwicklung von Firefox und Thunderbird plädiert Baker, weil sich beide Projekte zurzeit gegenseitig in ihrer Weiterentwicklung behinderten, da die Entwickler auf das jeweils andere Projekt achten müssten. Dadurch gehe aber der notwendige Fokus verloren und die Konkurrenz-Situation werde schlimmer. Mozilla müsse sich aber vor allem auf jene Techniken konzentrieren, die eine Auswirkung auf die gesamte Industrie hätten. Diese Meinung werde auch von einem großen Teil der Mozilla-Führung vertreten.

Die derzeitige Belastung mit Thunderbird weiter zu tragen, ergebe für Mozilla deshalb keinen Sinn mehr. Baker schlägt als Lösung vor, dass Thunderbird aus den Entwicklungssystemen von Mozilla entfernt werde. Wie das geschehen könne, sei zwar noch völlig offen. Allerdings solle Mozilla dem Community-Team von Thunderbird dabei auf jeden Fall helfen.

Komplette Loslösung von Mozilla möglich

Zusätzlich zum Umzug von Thunderbird auf eigene Infrastruktur könnte auch noch eine neue rechtliche Organisationsform für den E-Mail-Client entstehen. Denn ob die Mozilla-Stiftung tatsächlich das richtige "Zuhause" ist oder nicht, müsse sich ebenso noch zeigen. Letztlich betont Baker auch, dass diese Ankündigung lediglich langfristige Überlegungen aufzeige und auf die Nutzer sowie das Tagesgeschäft der Entwickler zunächst keinerlei Einfluss haben werde.

Vor drei Jahren gab das Mozilla-Unternehmen bekannt, sich aus der aktiven Entwicklung von Thunderbird zurückziehen. Seitdem wird die Anwendung mehrheitlich von Freiwilligen aus der Community gepflegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 25,99€
  2. 4,65€
  3. 37,49€
  4. 3,58€

SoniX 07. Dez 2015

Ja... eigentlich würde man den Updater garnicht brauchen wenn er das nicht schafft. Ich...

Neuro-Chef 06. Dez 2015

Die Frage ist doch: Gibt es Clients, bei denen das anders wäre? Bei Outlook z.B. mit...

TmoWizard 03. Dez 2015

Bitte was hat SeaMonkey mit Mozilla zu tun? Es werden Gecko und XUL verwendet und sie...

frostbitten king 02. Dez 2015

Wird nicht geändert, die User sind das verhalten so gewöhnt, geh scheissen (von mir dazu...

oldathen 02. Dez 2015

Dürfte eher die Führung sein die auf möglichst jeder Hochzeit mittanzen möchte und es...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

    •  /