Mit Snapdragon X2: Beim neuen Surface Pro kosten Stift und Tastatur 500 Euro
Microsoft hat zwei neue Surface-Geräte(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Das Surface Pro (13 Zoll (33,02 cm)) und der Surface Laptop werden vor allem mit einer überarbeiteten CPU ausgestattet. Mit Snapdragon X2 sollten die Geräte wesentlich mehr Leistung in Anwendungen und Spielen liefern. Allerdings behält der Hersteller die recht hohen Einstiegspreise bei. So kostet das Surface Pro 13 mit Snapdragon X2 Plus mindestens 1.600 Euro. Wählen Käufer den Vollausbau des ARM-Prozessors in Form des Snapdragon X2 Elite, werden 1.900 Euro verlangt.
Auch beim Surface Laptop müssen Kunden mehr bezahlen. Hier verlangt Microsoft 1.700 Euro für das 13,8-Zoll-Modell und 1.800 Euro für die 15-Zoll-Variante. Beide PCs bekommen für 100 Euro mehr einen Snapdragon X2 Elite. Der soll laut Microsoft vor allem bei der GPU-Leistung um mehr als 50 Prozent schneller sein. Der Snapdragon X1 Elite zeigte in der Vergangenheit bei der Grafikleistung im Vergleich zu Intel, AMD und Apple die meisten Schwächen.
Eine Tastatur für 500 Euro
Die neuen Surface-Laptops kommen mit mindestens 16 GByte LPDDR5x-Arbeitsspeicher, der sich nicht nach dem Kauf aufrüsten lässt. Hier verlangt Microsoft etwa einen Aufpreis von 500 Euro für 24 GByte RAM (350 Euro beim 13,8-Zoll-Modell). 32 GByte RAM kosten bei der 15-Zoll-Version 1.100 Euro extra. Hier wird allerdings auch die SSD von 512 auf 1.024 GByte verdoppelt. Zudem gibt es beim 15-Zoll-Modell(öffnet im neuen Fenster) die Option für 64 GByte RAM, die 850 Euro mehr kosten. Das 13,8-Zoll-Modell(öffnet im neuen Fenster) unterstützt maximal 32 GByte RAM für einen Mindestpreis von 2.750 Euro insgesamt.
Ähnlich ist es beim Surface Pro 13(öffnet im neuen Fenster) der zwölften Generation. 24 GByte RAM gibt es nur beim Modell für 2.400 Euro. 32 GByte RAM kosten mindestens 2.850 Euro. In der Vollausstattung mit 64 GByte RAM und 1-TByte-SSD sind 3.700 Euro fällig.
Die ältere Anstecktastatur und der Surface Pen sind bei keinem der Modelle inklusive. Dafür verlangt Microsoft noch einmal 160 Euro ohne oder 310 Euro mit Stift. Es gibt auch ein neueres Flex-Keyboard, welches als eigenständige Tastatur genutzt werden kann. Das kostet mit Stift 530 Euro.
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