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Mit Pedale: Honda plant Elektro-Moped

Honda will wohl noch 2022 ein elektrisches Kleinkraftrad ankündigen, nachdem das Unternehmen lange auf Verbrenner gestetzt hat.
/ Michael Linden
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Geschmacksmuster für Hondas neues E-Mofa (Bild: Euipo/Honda)
Geschmacksmuster für Hondas neues E-Mofa Bild: Euipo/Honda

Honda hat sich bisher bei Elektromotorrädern zurückgehalten, doch im September 2022 hat das Unternehmen angekündigt, nun endlich damit loszulegen. Bis 2025 sollen 10 Elektromodelle auf den Markt kommen.

Honda will jedoch nicht seine Motorräder elektrifizieren, sondern Motorroller, Mopeds oder E-Bikes bauen.

Ein Design für ein Elektromofa(öffnet im neuen Fenster) ist nach Angaben von Cycleworld in Patentanmeldungen in Europa aufgetaucht. Das Design des EM:1e zeigt Pedale und einen Durchstiegsrahmen. Mofas mit Tretunterstützung sind fast vollständig verschwunden, doch sie machen bei Elektrozweirädern durchaus Sinn. Wenn der Akku leer ist, kann man immerhin weiterkommen.

Das Honda-Modell setzt auf einen Nabenmotor und zumindest vorn auf eine Scheibenbremse. Die hintere Bremse ist als Trommelbremse mit Seilzug ausgestaltet. Der Akku ist vermutlich unter dem Trittblech verborgen. Das Mofa ist lediglich mit einem Sitz ausgerüstet und bietet auch kein Helmfach oder anderen Stauraum.

Am Hinterrad befindet sich ein Mono-Federbein, vorne gibt es eine konventionelle Gabel.

Ob der Akku für das Tauschsystem Gachaco geeignet ist, das die vier großen japanischen Hersteller Yamaha, Kawasaki, Suzuki und Honda gegründet haben, ist nicht sicher. Der Plan hinter dem System: Es soll ein Tauschservice entstehen, bei dem Nutzer den entladenen Akku entnehmen und einen voll geladenen Akku einstecken und direkt weiterfahren können. Außerdem soll ein gemeinsamer Ladestandard entwickelt werden.


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