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Mit KI und Drohnen:
Rost in Betonbauten schneller aufspüren

Wenn Stahl etwa bei Brücken im Inneren korrodiert, drohen teure Schäden. Von außen ist das kaum zu sehen, Drohnen und KI sollen helfen.
/ Ralf Nestler
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Werden Schäden an Brücken zu groß, droht der Einsturz - wie 2024 bei der Carola-Brücke in Dresden. (Bild: Jens Schlueter / AFP via Getty Images)
Werden Schäden an Brücken zu groß, droht der Einsturz - wie 2024 bei der Carola-Brücke in Dresden. Bild: Jens Schlueter / AFP via Getty Images

Beton hält die moderne Welt buchstäblich zusammen: Brücken überwinden Flüsse und Täler, Stützmauern und Tunnelröhren halten Erdreich und Geröll auf Abstand. Über Jahrzehnte hinweg. Doch bei manchen Exemplaren fragt man sich, wie lange sie den Job noch machen werden. Wenn Risse erkennbar sind, Material abplatzt, gar rostiges Wasser herausläuft. Hält das trotzdem?

Das hängt maßgeblich davon ab, wie es um das Stahlskelett steht, die sogenannte Bewehrung im Inneren der Betonbauwerke. Es kann viel größeren Zugkräften standhalten als der Beton allein und ermöglicht es dadurch überhaupt erst, etwa Brücken mit großen Spannweiten zu bauen. Der Stahl ist umschlossen von Beton – das schützt ihn einerseits vor Wasser und Umwelteinflüssen, die ihn rosten lassen, was man tunlichst vermeiden will.

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