Mit einem Nissan Ariya: Chris Ramsey will elektrisch vom Nord- zum Südpol fahren

Was geht mit einem Elektroauto? Der britische Abenteurer Chris Ramsey will es auf einer Tour von Pol zu Pol ausprobieren.

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Modifizierter Nissan Ariya: 27.000 Kilometer von Pol zu Pol
Modifizierter Nissan Ariya: 27.000 Kilometer von Pol zu Pol (Bild: Nissan)

Von ganz oben nach ganz unten: Der britische Abenteurer Chris Ramsey will Anfang kommenden Jahres den Globus vom hohen Norden bis in die Antarktis befahren - mit einem Elektroauto.

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Im März 2023 will Ramsey mit seinem Team zu seiner Fahrt vom Nordpol zum Südpol aufbrechen. Start ist allerdings nicht der geographische, sondern der magnetische Nordpol, der aktuell westlich von Ellesmere Isand in Nordkanada liegt.

Von dort geht es immer nach Süden: Er will den amerikanischen Kontinent der Länge nach durchqueren und anschließend die Antarktis bis zum Südpol. Über 27.000 Kilometer Strecke liegen vor ihm und laut Nissan "einige der extremsten und zugleich schönsten Landschaften der Welt: von schneebedeckten Gletscherlandschaften über steile Bergpfade bis hin zu riesigen Wüstendünen und unerforschten Gebieten".

Wie kommt Ramsey durch den Darién Gap?

Details zur Route gibt es nicht. So ist etwa nicht bekannt, wo Ramsey vom amerikanischen Kontinent in die Antarktis übersetzen will. Auch gibt es keine Angaben, wie er den Darién Gap überwinden will. Die Region an der Grenze zwischen Nordamerika und Südamerika gehört zu Panama und Kolumbien und ist die einzige Unterbrechung der Panamericana, der Straße von Alaska nach Feuerland. Auch verrät Ramsey nicht, wo er den Akku seines Autos laden will.

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Als Gefährt nutzen Ramsey und sein Team den Nissan Ariya. Der japanische Autokonzern stellt zwei der Fahrzeuge mit Allradantrieb bereit, von denen eines für das Projekt modifiziert wird. Das Begleitfahrzeug ist ein reguläres Modell.

So bekommt das Fahrzeug eine robuste Außenverkleidung, die Ramsey selbst entwickelt, um den eisigen Temperaturen an den Polen zu trotzen. Dazu wird es, um im Gelände nicht steckenzubleiben, mit speziellen Rädern und Reifen ausgestattet, für die auch die Aufhängung überarbeitet werden muss.

Ramsey fuhr die Mongol Rally im E-Auto

Es ist nicht Ramseys erste Extremtour mit dem Elektroauto: 2017 nahm er zusammen mit seiner Frau Julie an der Mongol Rally teil. In einem Nissan Leaf fuhren die beiden in 56 Tagen über 16.000 Kilometer weit. Die Rally führt von Europa nach Ulan Ude im fernen Westen Sibiriens. Teilnehmen dürfen Autos mit einem Hubraum von maximal einem Liter.

"Wir wollen beweisen, dass Elektrofahrzeuge die härtesten Bedingungen meistern können - von eisiger Kälte an den Polen bis hin zu den heißen und feuchten Dschungeln Südamerikas", sagte Ramsey. "Dabei zeigen wir, dass E-Modelle Fahrspaß bieten und den täglichen Anforderungen von Autofahrern auf der ganzen Welt gerecht werden."

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Jakelandiar 31. Mai 2022 / Themenstart

Nun wäre noch die Frage ob der Generator die gleichen Abgasregeln etc. einhalten muss...

Thamdar 25. Mai 2022 / Themenstart

Wo sonst soll der Strom in der Antarktis herkommen? Ein paar Windräder entlang der...

Nutzer-name 25. Mai 2022 / Themenstart

Hmmmm.... Also er kämpft sich mit dem speziell umgebauten, wärmegedämmten, mit...

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