Mit Core-M-Prozessor: Intels Compute Sticks werden leistungsstärker

Intel hat die neue Generation der Compute Sticks vorgestellt. Die x86-Mini-PCs in Form eines HDMI-Sticks wird es jetzt auch mit Core-M-Prozessoren auf Basis von Skylake geben. Die praktischen Sticks werden dadurch leistungsstärker, aber auch deutlich teurer.

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Intels Compute Stick gibt es bald auch mit Core-M-Prozessor.
Intels Compute Stick gibt es bald auch mit Core-M-Prozessor. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Intel hat auf der CES 2016 die neue Generation der Compute Sticks offiziell vorgestellt, nachdem sie bereits auf der IFA 2015 kurz präsentiert worden war. Erstmals wird es die x86-Mini-PCs in Form eines HDMI-Sticks - neben den Varianten mit Atom-Prozessor - mit aktuellen Skylake-Core-M-Modellen geben.

  • Intel Compute Stick mit Core-M (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Intel Compute Stick mit Core-M (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
Intel Compute Stick mit Core-M (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Mit Abmessungen von 114 × 38 x 12 mm sind die neuen Sticks mit Core M einen Zentimeter länger als die alten, bieten neben den neuen CPUs aber auch Bluetooth 4.2 und WLAN nach 802.11ac. Den Speicher hat Intel auf 4 GB DDR3L und 64 GB eMMC um das Doppelte vergrößert, weiterhin kann er per Micro-SD-Karte erweitert werden. Als Prozessoren kommen der Core m3-6Y30 und der Core m5-6Y57 zum Einsatz. Ersterer ist auch im Surface 4 mit Core-M von Microsoft verbaut. Neben dem HDMI-1.4-Anschluss besitzt der Stick noch einen USB 3.0-Anschluss am Gehäuse selbst und zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse am Netzteil.

Auch ein neues Modell mit Intels Atom-Prozessoren wird es geben, genauer mit dem Atom x5-Z8300 auf Basis von Cherry Trail, dessen TDP im Vergleich zum Vorgänger dank 14-nm-Fertigung um 10 Prozent gesenkt werden konnte. Der Arbeits- und interne Speicher bleibt aber bei 2 bzw. 32 GByte. Auch die Bluetooth-4.0-Unterstützung bleibt, dafür unterstützt der Stick jetzt WLAN 802.11ac. Neben HDMI 1.4 stehen einmal USB 3.0 und einmal USB 2.0 zur Verfügung.

Die erste Version des Sticks stellte sich in unserem Test als praktischer Thin-Client für Nutzer, die viel unterwegs sind, heraus. Allerdings war der laute Lüfter störend. Bei der neuen Generation dürfte zumindest bei der Atom-Variante durch geringere Abwärme das Problem seltener auftreten. Genaueres wird aber erst ein Test zeigen können.

Teurer und ohne Linux

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Der Preis für den Atom-Stick ist von 149 US-Dollar auf 159 US-Dollar gestiegen. Die Core-M-Sticks sind mit 399 US-Dollar für die kleinere Variante und 499 US-Dollar für den Stick mit Core-M5-Prozessor deutlich teurer. Die Compute Sticks werden mit Windows 10 ausgeliefert, Linux-Varianten soll es nicht mehr geben. Die Sticks mit Atom-Prozessor befinden sich gerade in der Fertigung und sollten deswegen schnell verfügbar sein, die Fertigung für die Core-M-Sticks läuft im Februar an.

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