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Mit austauschbarem RAM: HP stellt Computer im Tastaturgehäuse vor

CES 2026
Im Eliteboard G1a steckt ein vollwertiger PC mit AMD -Ryzen-Chip und austauschbarem SO-DIMM-Arbeitsspeicher von HP.
/ Oliver Nickel
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HP bringt einen neuen PC im Tastaturgehäuse heraus. (Bild: HP)
HP bringt einen neuen PC im Tastaturgehäuse heraus. Bild: HP

Der Raspberry Pi 500 (Erfahrungsbericht) hat es vorgemacht: HP zeigt auf der CES 2026 einen Computer im Tastaturgehäuse(öffnet im neuen Fenster) . Der Eliteboard G1a soll eine Art Thin Client ersetzen und wird mit einem Ryzen-AI-300-Prozessor ausgestattet. RAM, SSD, Kühllösung, Mainboard und Anschlüsse passen allesamt in eine kompakte Tastatur, die zusammen mit der Hardware mit nur einem USB-C-Kabel zudem mit Strom versorgt werden kann.

Die Tastatur selbst kommt in einem 95-Prozent-Design, bei dem die meisten Tasten und ein Nummernblock vorhanden sind. Um das Design kompakt zu halten, werden allerdings einige Tasten wie etwa die Pfeiltasten in kleinerer Ausführung integriert. Zudem wird die F-Tastenreihe wie bei einem Laptop doppelt mit Funktionstasten belegt. Die Tastatur soll wasserresistent ausgelegt sein und kann etwa mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Gesteckter SO-DIMM-Arbeitsspeicher

Der Computerteil integriert neben dem AMD-Chip und der integrierten Radeon-800M-GPU SO-DIMM-Steckplätze für austauschbare RAM-Module. Auch die M.2-SSD lässt sich ausbauen und durch ein anderes Modell ersetzen. Damit eignet sich das Gerät vor allem im Business-Umfeld gut, für das es auch konzipiert wurde.

Die Hardware soll dabei für kurze Zeit auch über einen integrierten 32-Wattstunden-Akku betrieben werden können. Laut HP können User das Gerät so im eingeschalteten Zustand etwa von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz tragen. Dabei wird das System an einen der zwei USB-C-Ports gesteckt. Für mehr Ports sollten User etwa einen passenden Monitor mit USB-Hub verwenden.

HP hat bisher noch keine Preise und Verfügbarkeitsdaten für den Eliteboard G1a bekanntgegeben. Das Gerät soll sich zudem erst einmal nur an Business-Kunden richten. Der Konzern kann sich einen Release für den Consumer-Bereich im Laufe des Jahres vorstellen.


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