Mit allen Extras: Kia bringt EV6 GT für 70.000 Euro auf den Markt

Der Kia EV6 GT ist die besonders leistungsstarke Version des südkoreanischen Elektroautos. Die Serienausstattung ist sehr umfangreich.

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Der Kia EV6 GT kommt für 70.000 Euro auf den Markt.
Der Kia EV6 GT kommt für 70.000 Euro auf den Markt. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der südkoreanische Autohersteller Kia hat die Bestellbücher für sein bislang leistungsstärkstes Elektroauto geöffnet. Der EV6 GT koste bei einer serienmäßigen Vollausstattung 69.990 Euro vor Abzug einer möglichen Förderung, teilte das Unternehmen am 17. August 2022 mit. Als Extras sind demnach lediglich ein Glasdach und eine Anhängerkupplung vorgesehen. Die Produktion starte im September, die ersten Auslieferungen der Vorbestellungen an europäische Kunden seien für Ende 2022 geplant.

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Der Elektro-Crossover verfügt über Leistung von bis zu 430 kW (585 PS) und beschleunigt in 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h. Mit einer Kapazität von 77,4 Kilowattstunden (kWh) soll der EV6 GT nach dem Prüfzyklus WLTP 424 km weit kommen.

Die Serienausstattung der GT-Version kann sich sehen lassen. Dazu zählen unter anderem eine navigationsbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Autobahnassistent mit Spurwechselunterstützung, ein Totwinkelassistent mit Monitoranzeige sowie Lenk- und Bremseingriff, ein Frontkollisionswarner mit Abbiegefunktion und Querverkehrerkennung, ein Ausstiegsassistent, eine Rundumkamera, adaptive Dual-LED-Scheinwerfer und ein Remote Parkassistent.

Ebenfalls zur Grundausstattung gehören laut Pressemitteilung ein "Head-up-Display mit Funktionen erweiterter Realität (AR), sensorgesteuerte elektrische Heckklappe, Türgriffe mit automatischer Flush-Funktion, Frontscheibe sowie Seitenfenster vorn und hinten aus Solarglas, Privacy-Verglasung (hintere Seitenfenster und Heckscheibe), elektrische Fensterheber mit Impulsfunktion an allen vier Türen, Sportpedale, Ambientebeleuchtung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie Sitzheizung vorn und hinten".

Vorkonditionierung des Akkus möglich

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Ebenso wie das Basismodell nutzt der EV6 GT die 800-Volt-Technik des Mutterkonzerns Hyundai, die auch im Hyundai Ioniq 5 eingesetzt wird. Damit soll es möglich sein, den Akku in 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent des Ladezustands zu bringen. Bislang konnte die hohe Ladegeschwindigkeit in der Praxis jedoch an zu niedrigen Außentemperaturen scheitern.

Um dieses Manko zu beheben, erhält der GT eine "mit dem Navigationssystem gekoppelte Batterievorkonditionierung". Serienmäßig enthalten sind zudem eine Wärmepumpe zur Verbesserung der realen Reichweite bei niedriger Außentemperatur sowie ein 3-Phasen-On-Board-Lader für schnelles Wechselstromladen.

Laut Kia erreichen die beiden Motoren an der Vorder- und Hinterachse mit bis zu 21.000 Umdrehungen pro Minute "außergewöhnlich hohe Drehzahlen". Während der Frontmotor vom Basismodell übernommen wurde, verfüge das neue Hecktriebwerk unter anderem über ölgekühlte Hairpin-Statorspulen und einen zweistufigen Inverter mit Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC).

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Verbessertes Fahrwerk

Damit der EV6 GT die hohe Leistung sicher auf die Straße bringt, verbaut Kia unter anderem vorne MacPherson-Federbeine mit aufgelöstem unteren Querlenker, während hinten eine Mehrlenkerachse zum Einsatz kommt. "Das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD) leitet bei Kurvenfahrten das Drehmoment automatisch an die Räder mit dem stärksten Grip und sorgt so dafür, dass keine Leistung verloren geht und größtmögliche Stabilität und Traktion sichergestellt ist", schreibt Kia.

Ein zusätzlicher GT-Fahrmodus optimiert laut Kia "automatisch die Funktionen der E-Motoren, des Bremssystems, der Lenkung, des Fahrwerks, des Sperrdifferenzials und des Stabilitätsprogramms im Hinblick auf eine maximale Fahrdynamik und ein entsprechend packendes Fahrerlebnis". Gebremst wird mit innenbelüfteten Scheibenbremsen. Die Rekuperation des GT-Modells sei zudem höher als bei der Standardversion.

  • Der sportliche EV6 GT unterscheidet sich äußerlich kaum von den übrigen Varianten des EV6. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Front und Heck sind lediglich im unteren Bereich etwas anders als die Basismodelle gestaltet. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • An den 21-Zoll-Rädern fallen die neonfarbenen Bremssättel auf. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das GT steht ursprünglich für Gran Turismo, eine besonders komfortable Reiselimousine. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die schwarzen Schalensitze mit veganen Bezügen in Wildlederoptik sollen dem Fahrer beim sportlichen Fahren mehr Halt bieten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit einer zusätzlichen GT-Taste am Lenkrad lässt sich der Sportmodus aktivieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Federung lässt sich zusätzlich für sportliches Fahren anpassen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ebenso wie der normale EV6 verfügt auch die GT-Version über drei Fahrmodi. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die zusätzliche Leistung für den GT kommt aus dem Heckmotor. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die elektronische Dämpferkontrolle soll die Wankneigung in Kurven, das Aufbäumen bei starker Beschleunigung und das Eintauchen beim Bremsen minimieren. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das elektronische Sperrdifferenzial (e-LSD) soll bei Kurvenfahrten das Drehmoment automatisch an die Räder mit dem stärksten Grip leiten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Ein spezieller Driftmodus ist nicht für den Einsatz auf öffentlichen Straßen gedacht. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Die Rekuperationsleistung des EV6 GT liegt bei 150 kW. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Eine Vorkonditionierung der Batterie soll ein schnelleres Laden ermöglichen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Der sportliche EV6 GT unterscheidet sich äußerlich kaum von den übrigen Varianten des EV6. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)

Ein spezieller Driftmodus deaktiviert zudem das Stabilitätsprogramm und leitet einen größeren Teil der Antriebskraft auf die Hinterräder. "Das ermöglicht Seitwärtsbewegungen, die die Herzen sportlicher Fahrerinnen und Fahrer höher schlagen lassen", schreibt Kia. Allerdings ist der Modus nicht so leicht einzustellen. Dazu muss der Fahrer zunächst den GT-Mode einschalten und die Stabilitätskontrolle abschalten. Dann muss er drei Sekunden am Lenkrad die Pedale ziehen. Allerdings geht das System dabei nicht komplett aus der Regelung.

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