MIT: 3D-Fräse mit Handbetrieb

Die Handfräse FreeD(öffnet im neuen Fenster) der MIT-Forscher (Massachusetts Institute of Technology) Joe Paradiso und Amit Zoran soll jeden Anwender in die Lage versetzen, einigermaßen genau aus einem Block eine Skulptur herauszuarbeiten, die im Rechner eingegeben wurde. Damit die handgeführte Maschine das kann, muss ständig genau bekannt sein, wo sich der Fräskopf und das Rohmaterial befinden. Der Bearbeitungsvorgang wird automatisch gestoppt, wenn der Anwender beginnt, zu viel Material abzutragen.

Möglich machen das Bewegungssensoren und eine besonders genaue Verfolgung der Werkzeugspitze. Erreicht der Benutzer der Handfräsmaschine den Bereich, wo es riskant wird, noch mehr Material zu entfernen, hört die Spitze auf, sich zu drehen oder kann alternativ auch zurückgezogen werden.
Dennoch ist der Einsatz der 3D-Handfräse FreeD kein Garant dafür, dass alle Skulpturen, die mit ihr hergestellt wurden, gleich aussehen. Die Bewegungen, die der Anwender am Werkstück vollführt, sind niemals mit denen eines anderen vergleichbar, so dass sich immer wieder leichte Abweichungen ergeben. Das unterscheidet die Entwicklung von der eines 3D-Druckers, der darauf abgestimmt ist, besonders reproduzierbare Ergebnisse zu liefern.
Ob die FreeD jemals auf den Markt kommt, ist ungewiss.