Abo
  • Services:
Anzeige
3D-Drucker in Schwerelosigkeit: Selbst ist der Astronaut.
3D-Drucker in Schwerelosigkeit: Selbst ist der Astronaut. (Bild: Made in Space)

Schichtweise die Pizza aufbauen

Die gegenwärtige Nahrung für die Raumfahrer sei für lange Reisen in den sogenannten Deep Space nicht geeignet, erklärt die Behörde: Weder sei sie nahrhaft genug, noch sei sie lange genug haltbar für eine unter Umständen mehrjährige Mission.

Anzeige

Die Nasa will Verfahren entwickeln, die es ermöglichen, Mahlzeiten zuzubereiten, die nahrhaft und akzeptabel sind und eine gewisse Vielfalt ermöglichen. Gleichzeitig soll das Herstellen der Mahlzeiten aber wenige Ressourcen und wenig Arbeitszeit für die Mannschaft in Anspruch nehmen. Tiefkühlkost etwa kommt wegen des Energieaufwandes nicht infrage.

Pulverisierte Nährstoffe

Die Nahrung soll deshalb in Form von Pulvern oder Ölen in Kartuschen abgefüllt werden. Diese werden dann in einen 3D-Drucker eingesetzt und bilden die Rohstoffe für das Mahl. "Lange Raumflüge erfordern eine Lagerfähigkeit von 15 Jahren und länger", sagte Anjan Contractor dem US-Onlinemagazin Quartz. Contractor arbeitet beim Unternehmen Systems and Materials Research Corporation (SMRC) in Austin im US-Bundesstaat Texas, das den Essensdrucker für die Nasa entwickeln soll.

SMRC will deshalb alles in Pulver verwandeln: Kohlenhydrate, Proteine, Mikro- und Makronährstoffe. "Wir nehmen die Feuchtigkeit heraus, und in dieser Form halten sie sich bestimmt 30 Jahre." SMRC-Techniker Contractor hat einen 3D-Drucker gebaut, der Schokolade auf einem Keks verteilt. Jetzt arbeitet er an einem, der Pizza machen soll - die eignet sich sehr gut für eine 3D-Zubereitung, da sie schichtweise belegt wird.

Drucken und backen

Das Konzept sieht in etwa so aus: Zuerst wird eine Lage Teig auf einer Arbeitsplattform aufgebracht. Die ist - ähnlich wie bei einem Druck, der ABS verarbeitet - beheizt, so dass die Pizza beim Drucken auch gleich gebacken wird. Danach kommt die Tomatensauce, die als Pulver gespeichert ist und dann mit Öl und Wasser gemischt wird. Den krönenden Abschluss bildet eine nahrhafte Proteinschicht. Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen?

Vorteil des Essendruckens sei, dass jeder eine personalisierte Mahlzeit erhalten könne, sagte Contractor: Mann oder Frau, gesund oder krank - jeder brauche etwas anderes zu essen. "Wenn man die Bedürfnisse in einen 3D-Drucker programmieren kann, kann der genau die Nährstoffe drucken, die die jeweilige Person benötigt." Der Drucker wird übrigens keine Neuentwicklung: Er soll auf dem Open-Source-3D-Drucker Mendel basieren, einer Weiterentwicklung des Reprap.

 Das SLS-Triebwerk wird gedruckt

eye home zur Startseite
stoneburner 17. Okt 2013

das objekt klebt auf der druckplatte solange sie heiss ist. Wie wirkt sich deiner...

Ovaron 08. Okt 2013

Neuronale Netze modifizieren bisher nicht ihren Code sondern lediglich ihre Parameter...

rumblebee 07. Okt 2013

Mehr Frage als Antwort: Kann man nicht auch sagen, dass man sich im freien Fall (um die...

Hotohori 07. Okt 2013

Es muss ja auch nicht alles direkt gedruckt werden, Fenster könnten auch noch normal...

booyakasha 07. Okt 2013

Neinein... Er hat schon recht. Ich bin mir zu 105 Prozent sicher, dass sie dort Oben...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, Oberviechtach bei Weiden
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen, Dresden
  3. HUGO BRENNENSTUHL GMBH & CO KOMMANDITGESELLSCHAFT, Tübingen-Pfrondorf
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 3,40€
  2. mit Gutscheincode PCGAMES17 nur 49,79€ statt 53,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  2. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  3. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus

  4. Telekom-Software

    Cisco kauft Broadsoft für knapp 2 Milliarden US-Dollar

  5. Pubg

    Die blaue Zone verursacht künftig viel mehr Schaden

  6. FSFE

    "War das Scheitern von Limux unsere Schuld?"

  7. Code-Audit

    Kaspersky wirbt mit Transparenzinitiative um Vertrauen

  8. iOS 11+1+2=23

    Apple-Taschenrechner versagt bei Kopfrechenaufgaben

  9. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  10. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: Günstiger?

    Ovaron | 06:11

  2. Re: Problem = Nutzer

    matzems | 06:08

  3. Re: Wer könnte jetzt auf Linux migrieren?

    hum4n0id3 | 06:05

  4. Re: Darum wird sich Linux nie so richtig durchsetzen

    matzems | 06:02

  5. Re: Es bräuchte wirklich ein Essential Phone...

    masel99 | 06:02


  1. 18:46

  2. 17:54

  3. 17:38

  4. 16:38

  5. 16:28

  6. 15:53

  7. 15:38

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel