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Mistral: Chatbot Le Chat als Alternative zu ChatGPT

Das Pariser Start-up Mistral AI positioniert sich als Alternative zu den OpenAI und Anthropic mit der Einführung eines Chatbots namens Le Chat.
/ Andreas Donath
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Le Chat von Mistral (Bild: Mockup Studio/Mistral)
Le Chat von Mistral Bild: Mockup Studio/Mistral

Mistral hat ein neues Sprachmodell namens Mistral Large angekündigt, das für komplexe Schlussfolgerungen entwickelt wurde. Nach Angaben des Unternehmens rangiert es in Benchmarks an zweiter Stelle nach OpenAIs GPT-4, was es zu einem potenziellen Konkurrenten für Modelle wie GPT-4 und Anthropics Claude 2 macht.

Mit einem Kontextfenster von 32.000 Token unterstützt Mistral Large die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch und Italienisch. Der Preis für Mistral Large liegt derzeit bei 8 US-Dollar pro Million Input-Token und 24 US-Dollar pro Million Output-Token über die kostenpflichtige API von Mistral. Damit sei es etwa 1,25 Mal billiger als das Preismodell von GPT-4 Turbo, so der Anbieter.

Mistral AI tritt mit eigenem Chatbot als OpenAI-Rivale auf

Zusammen mit Mistral Large startete Mistral AI einen KI-Chatbot namens Le Chat(öffnet im neuen Fenster) in einer offenen Betaphase. Er ist als Alternative zu ChatGPT positioniert, wobei die Nutzer während der Beta-Phase kostenlos mit drei verschiedenen Mistral-Modellen chatten können.

Le Chat hat keinen Zugang zum Internet, aber Mistral plant, in Zukunft eine kostenpflichtige Unternehmensversion mit Funktionen zur Inhaltsmoderation anzubieten. Der Start fällt mit der Partnerschaft von Mistral mit Microsoft zusammen. Das Unternehmen plant, Mistral-Modelle über die Azure-Cloud bereitzustellen. Außerdem hat sich Microsoft an Mistral beteiligt.

Mistral AI wurde erst 2023 gegründet. Mit seinem neuen Sprachmodell und dem Chatbot scheint Mistral AI den KI-Schwergewichten OpenAI und Anthropic im Bereich der generativen KI Konkurrenz machen zu wollen.


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